Kolumnen vom 5.11.2020 bis 9.1.2021

Fortsetzung auf neuer Seite

9.1.2021 (2)

wolfgang schieweck - 9.1.21

Wer schon einmal...

 

  • einem Kind Märchen erzählt hat...
  • selbst als Kind Märchen vorgelesen bekommen hat...
  • vielleicht auch selbst Märchen geschrieben...
  • oder Märchen geschauspielert hat...

 

der weiß: 

die gesamte "Zeremonie" braucht:

 

  • Atmosphäre, also den besonderen Raum, das besondere Licht, oder Dunkelheit
  • Persönliche Nähe
  • Das gesprochene Wort, die Wortmelodie
  • Den "gefesselten", aufmerksamen Zuhörer
  • Emotionale Verbindung von Leser, Sprecher, Zuhörer
  • Vertrauen
  • Innere Ruhe
  • Zeit

Lesen, Erzählen, Hören als rituelle Handlung mit feierlicher Anmutung.

Ich habe das selbst so erlebt und mit unseren Kindern praktiziert. 

 

All das geht in der jetzigen Zeit nicht nur verloren. Es ist auch bei Kinderbetreuungen, Kindergärten, Schulen, Heimen, Krankenhäusern und Familien nur eingeschränkt möglich.

 

  • Kinder haben Angst vor Erwachsenen, die sie anstecken könnten
  • Erwachsene haben Angst vor Kindern, die jetzt von "Top-Medizinern" zu "Coronaschleudern" erklärt werden
  • Erwachsene tragen Masken. Ihre Gesichter verhüllend werden sie von Kindern nicht erkannt.
  • Emotionen zu zeigen, mit der Stimme zu modulieren wird fast unmöglich
  • Theater sind geschlossen
  • Kindergärten arbeiten mit eingeschränktem Dienst, Gruppen werden getrennt
  • Einrichtungsfremde " Vorleser", Theaterleute, Eltern ...dürfen Kindereinrichtungen nicht betreten

 

Jetzt, Anfang des Jahres 2021, ist die Rede von Kontaktverbot zwischen Kindern und Eltern verschiedener Familien. Eltern sind gestresst, haben ökonomische Verlustängste, permanente Angst vor Ansteckung, Kinder bekommen stunden- und tagelange Betreuung und Unterhaltung durch elektronische Medien..."technokratisches Babysitting"

 

Dann lese ich:

  • In der Zeitung, LVZ, Mitteilung zu einer Märchenlesung......im "Kuhstall", einer Kultureinrichtung der Stadt Leipzig.
  • Nach schönen Worten des Bemühens aller Beteiligten...
  • der Hinweis, dass die Veranstaltung natürlich ( wegen Corona) nicht stattfinden kann....
  • und der Trost für alle interessierten Kinder: "Die Veranstaltung ist bei Youtube abrufbar".

Es gibt nicht wenige Menschen, die solche Alternativen für den Einstieg in die Zukunft betrachten. Das digitale Lernen, Unterhalten, Betreuen, der digitale Kunstgenuss von Bildern, Musik, Theater, ... wird als zukunftsfähig gefeiert. So wunderbar körperfern, hygienisch und gesund.

 

Es ist nicht der Anfang und noch lange nicht das Ende der Entfremdung des Menschen vom Menschsein. Höchster kultureller Notstand....

Aber die Wirtschaft ( zumindest die Industrie ) boomt und Scholz teilt mit, dass in der Vergangenheit gut gewirtschaftet wurde, so dass die Einschränkungen, der Lockdown noch lange "ohne größerem Schaden ausgehalten " und weitergeführt werden kann. 

Die Planer des gesellschaftlichen Lockdowns sprechen immer öfter von eventueller Normalität nicht vor 2022.

 

Ich wünsche uns viel Kraft.

 

 

9.1.2021

wolfgang schieweck - 9.1.21

wer singt denn da? 

 

Jetzt, wo Singen in der Öffentlichkeit zu den gesundheitsgefährdenden Aktivitäten gehört,

per Dekret verboten, in Schulen und Kirchen, Musikschulen und Freizeitzentren...

und nur noch zuhause (allein) und vielleicht am See oder im Wald beim Wandern erlaubt....

 

Da höre ich doch jemanden singen.

 

Wo?

 

War vor einigen Tagen im "Allee-Center"....es musste sein....Überweisung Steuerbehörde...Säumnisgebühr.....hatte eine Zahlung um 5 Tage überschritten...

Von wegen "Weihnachtsfriede" bei Zahlungen. 

Aber ich bin ja nur Rentner, der Steuern nachzahlen muss.

 

Will gerade die Örtlichkeit in Richtung frische Luft verlassen....da höre ich Gesang.

 

  • Eine Frau, 
  • geistig vielleicht ein "bissel anders" als andere, 
  • mit Rollwägelchen, sonderbaren Klamotten (hippimäßig) und vor allem lustig anmutend....
  • kommt den Gang daher und singt....
  • so einfach drauflos.
  • Selbstverständlich mit Alltags-Solidaritäts-Symbol-Maske.

 

  • Sie singt, 
  • die Leute weichen aus, 
  • sie singt, 
  • die Leute fassen sich an den Kopf, 
  • sie singt 
  • und sagt uns in ihrer Art:

 

"Es gibt Hoffnung".

8.1.2021

Wintertag mit Schnee

wolfgang schieweck - 8.1.20

Am 3. Januar erwachten 500 000 Einwohner Leipzigs und sahen....durch ihre Fenster den ersten Schnee.

Ganz Leipzig und natürlich auch das Umland erlebte einen weißen Wintertag.

Wer in der Nacht zum Sonntag arbeiten musste ( und deshalb habe ich die Zahl so niedrig angesetzt ) der hatte es schon früher mitbekommen.

 

Mir geht es so, dass Schnee so etwas wie ein Glücksgefühl auslöst.

Die Helligkeit, die weiß verzuckerten Äste und Zweige der Bäume...das führt sofort dazu, dass ich diesen zauberhaften Zustand der Natur fotografisch festhalten möchte und ich kann mich nicht zurückhalten ( ich wüsste auch keinen Grund ) ich muss hinaus.

So waren wir im Park, mein Fotoapparat in Aktion, tief einatmend drehten wir mehrere Runden und ich sah mal wieder etwas, was man in den letzten Monaten so oft im Freiraum nicht sehen konnte: Eltern und Kinder.

Nun ist der Schnee schon lange getaut, aber die am Sonntag gebauten Schneemänner stehen als Eis-Fragmente noch immer auf den Wiesen.

Ein herrlicher Tag, ein kraftförderndes Gefühl, auch wenn am Montag schon alles in Matsch aufweichte und die Bäume wieder nur noch als schwarze Skelette die Landschaft traurig erscheinen lassen.

Auch die Sonne ist verschwunden. Seit Tagen nur "Grau-In-Grau".

 

Heute ( ich bekomme die LVZ immer einige Tage später ) lese ich die statistische Information:

 

Am ersten Schnee-Wintertag haben 40% der Leipziger die Wohnung nicht verlassen.

 

Was ist mit den Menschen in den vergangenen Monaten geschehen?

Woher kommt diese panische Angst vor frischer Luft, Sonne und Wind?

Denken (nein ... glauben) wirklich so viele an eine mit Coronaviren verseuchte Außenwelt, gegen die man sich nur durch Selbstisolation in abgedunkelten Räumen schützen kann.

Wenn das nicht so traurig wäre, könnte man diese Tatsache einfach hinnehmen.

 

Mir drängt sich die Erinnerung an eine Filmkomödie aus den USA auf.

Eine Familie geht in Selbstisolation in einen Bunker, weil der Vater der Meinung ist, dass der nahende Atomkrieg nur dort überlebt werden kann.

30 Jahre später entdeckt ihr mittlerweile erwachsener Sohn (aus dem Bunker kletternd) die fantastische, ihn völlig überfordernde Außenwelt....

wie gesagt...eine Komödie aus der Zeit des Kalten Krieges und der dazu gehörenden Paranoia.

 

Ich gehe jeden Tag hinaus. Ich brauche die frische Luft und trotz aller Restriktionen und Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung...

Spazieren gehen, Joggen, Radfahren, Wandern....das alles ist nicht verboten.

Und zum Glück begegnen mir fern von Einkaufsbereichen immer mehr ( vor allem ältere Menschen ) ohne Maske.

Auch sie atmen noch!

 

Aber die Jugend macht mich traurig. Fast alle tragen überall Masken. Sogar im Park, auf menschenleeren Fußwegen, im Hausflur.

Wir waren damals vor 50 Jahren zwar brav...aber nicht so obrigkeitsgläubig, wie die Jugend von heute.

Perfekte Rekruten für das digitale Home-Office, Home-Schooling, Home- Shopping im Post-Corona Zeitalter.

7.1.2021

wolfgang schieweck - 7.1.21

Fast-Food-Informationen für's Volk....

 

anders kann man das nicht bewerten, was manchmal so in der Zeitung steht oder in den Internetnachrichten verbreitet wird.

 

Beispiel....

 

Das Vorzeigeland Bayern schafft es, kurz nach dem Start der Corona-Impfungen, in wenigen Tagen über 80 000 Menschen zu impfen. Andere Bundesländer, mit weniger cleverer Verwaltung und widerspenstigen Bürgern kommen nur auf 4-5000.

Tja, wenn das nicht auch die (kanzleranwartschaftsverdächtige) Leistung eines "genialien" Ministerpräsidenten ist.

 

Doch: STOP!

 

Im selben Land ...wenige Tage später....

eine Meldung, die klingt, als sei sie erfunden...oder aus einem Kabaretprogramm...

Zirka 1000 Impfdosen ( vielleicht auch mehr....sehr peinlich und teuer ) wurden unbrauchbar, weil sie in Camping-Kühlboxen gelagert und transportiert worden sind.

Mehrere hundert solche Boxen wurden gekauft, aber nicht getestet.

Die Benutzungsanweisung der Boxen verbietet eigentlich die Nutzung für Medikamente. 

Nun sei durch Nutzung dieser nicht geeigneten Boxen die Kühlkette um einige Grad unterbrochen worden.

 

Der Bildungsgrad der Bevölkerung in Bayern wird doch immer als überragend herausgestellt, dort gibt es seit Jahren die besten Abiturienten, Doktoranden, die besten Manager und Politiker...

Wie kann so etwas sein?

 

Eine Ministerial-Verwaltungsangestellte ( oder Beamtin ) musste gehen.....tja, Strafe muss sein. Sie bekommt eine andere wichtige Position.

 

Man stellte mit Bedauern fest, dass die erforderlichen Temperaturen  um 5-10 Grad unterschritten wurden. Wegen der medizinischen Verantwortung und Sicherheit wurde alles vernichtet.

 

So weit, so gut....

wenn nicht in der Meldung auch noch der Name der verwendeten Kühlboxen gestanden hätte.

DOMETIC COOLFREEZE CF 11

für den Hausgebrauch, für Camping, ( beschränkt auch für Medikamente)

Kostenpunkt: 300-400€, je nach Anbieter.

 

Und da kann jeder Kunde folgendes lesen:

 

"Temperaturbereich:         

  •         Kühlen +10 °C bis –18 °C
  •         12 / 24 Volt DC und 100 – 240 Volt AC
  •         Abmessungen (B x H x T): 540 x 358 x 235 mm"

 

Und jetzt die Prüfungsfrage für die Mathematik-Abiturprüfung in Bayern:

 

Wie groß ist die Differenz zwischen 70 Grad Minus und 18 Grad Minus ?

Na...na?

Genau: 

........52 Grad! .....nicht 5-10, wie in den Nachrichten gemeldet.

 

Für wie dumm halten uns die Schreiberlinge in den Medien?

Wie sagte Angela? Glauben Sie nur den etablierten Nachrichtenmedien! Und ein anderer großer Coronabekämpfer hatte uns schon Mitte vergangenen Jahres aufgefordert, die Corona-Politik nicht zu hinterfragen.

 

Ich wünsche uns allen ein erkenntnisreiches 2021?

PS

Link zur Produktinformation

https://www.campingwagner.de/product_info.php?info=p45163&utm_campaign=froogle_45163&utm_source=froogle&utm_medium=CPC&utm_content=textanzeige&campaign=froogle&gclid=EAIaIQobChMIquO4zOKH7gIVC_lRCh3D9AivEAQYAiABEgKv6fD_BwE

6.1.2021

wolfgang schieweck - 6.1.21

hat es schon jemand gemerkt....

oder irre ich mich?

 

Corona....im Alltagsgespräch

Pandemie...in der Zeitung

Corona....in den Nachrichten

Pandemie...in Polit-Talk-Unterhaltungssendungen

Corona...am Arbeitsplatz, in der Schule, im Kaufhaus....

überall....Gefahr, tödliche Viren und gefährliche Mitmenschen....

 

und im aktuellen Film, in den Unterhaltungs-Soaps....kein Wort von Corona.

 

Ob in Arztserie, im Forsthaus, auf hoher See, im Krankenhaus, bei Schnäppchenjägern, Häuslebauern und Messihausaufräumern, Trödlern und Köchen, Adam und Evas auf Paradiesinseln, Bachelors und Bacheloretten..

in schlechten und guten Zeiten.....

keine Pandemie!

Nicht die geringste Spur.

 

ausgeblendet

ignoriert

nicht existent

nicht stattfindend

 

Ist eigentlich alles gut....die Welt heil....oder ist eben sowieso alles kaputt?

Und das auch ohne Corona und Pandemie.

 

Was ist die Erklärung? 

Gibt es vielleicht doch Parallelwelten....? 

Und wenn ja...

  • leben wir in einer Parallelwelt und die im Fernsehen ist real?
  • oder ist die im Fernsehen die Parallelwelt und unser Leben und Alltag  Realität?
  • vielleicht sind auch beide Welten "Irre-Reale-Parallelwelten"?

 

Gleich nachher werde ich mal wieder vor die Tür gehen...hinein in den Park, zu Bäumen, schneebedeckter Landschaft und frischer Luft.

Mal sehen, was ich herausbekomme.

5.1.2021

wolfgang schieweck - 5.1.20

Polizei jagt...

 

Straftäter  .....   

also Mörder, Diebe, Drogenhändler, Steuerhinterzieher, Vergewaltiger, Brandstifter, Terroristen, ...

so haben wir es in unserem Gefühl als Tatsache gespeichert, so sehen wir es in Filmen ( "Alarm für Cobra..."), haben es in Sozialkunde gelernt und vielleicht auch schon live erlebt... 

 

So hieß es auch bisher und so ist auch ihre Aufgabe definiert, denn sie sind Staatsdiener, also Diener des Volkes und bekommen des Volkes Steuern als Gehalt.

Bis auf Ausnahmen (man denke an die Zeit der Kommunistenverfolgung in den 50/60ern , den Knüppelaktionen gegen Friedensdemonstranten in den 60er- bis 80er-Jahren) war das eigentlich so ... im sich freiheitlich-demokratischen kapitalistischen System der BRD.

 

Jetzt jagt also zum Jahreswechsel 2020/2021 (und das kann man immer wieder lesen ...wie z.B. gestern in der LVZ)...die Polizei mit "SCHLEIERFAHNDUNG"....

jetzt jagt die Polizei:

 

  • Schlittenfahrer ohne Maske in den Winterlandschaften
  • Polizei kämpft gegen "Pisten-Chaos" ( also Skifahrer, die in Massen auftreten )
  • Reiserückkehrer auf Autobahnen, die aus Gefährdungsgebieten kommen
  • Parkende Autofahrer in Schneegebieten, die sich 15 km vom Wohnort entfernt haben
  • Würfelspieler in Wohnungen, die unerlaubt zusammen Bier trinken und aus verschiedenen Haushalten kommen
  • Raucher, die nachts die Wohnung verlassen und noch einige Schritte tun.

 

Es wird Zeit für den kompletten Lockdown wie im Vorbild-Land Australien....

hier wurden schon Millionenstädte wegen einer "handvoll" positiv getesteter Personen abgeriegelt.

 

Es wird Zeit für den Einsatz von Militär, denn die Polizei kann diese Mamutaufgabe nicht lösen.

 

Und dann endlich wird die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr die Unschlüssigkeit der Politik bemängeln...Jubel wird ausbrechen....freiwillige Selbstisolation...

und alle sind im "Home-Prison" vereint im Kampf gegen Corona und die Covididioten.

 

Dann warten wir auf den "Klick"....die Nachrichten....die neuesten Coronaverordnungen...."trainiere dein Volk wie einen Hund".....

so, wie bei RTL, da propagiert man Methoden der Konditionierung von Kindern:

"Train your baby like a dog".

4.1.2021

wolfgang schieweck - 3.1.21

Lehrpläne entschlacken…

 

Nun gibt es ja immer wieder Menschen, die als Motivatoren agieren und bestrebt sind, dem Coronawahnsinn irgendetwas Positives abzuringen.

Man muss nur die Zeitung aufschlagen und findet Artikel von meist jungen aufstrebenden Journalisten, die versuchen, sich gegenseitig mit positiven Szenarien zu übertreffen.

Das hat Tradition, denn darauf zielten Ideologen auch früher schon ... vor Kriegen, bei Wetterkatastrophen, in politischen Diktaturen und auch in der Folge von Terroranschlägen....

 

Immer gab es Bestrebungen des Beurteilens als "alternativlos", "Strafe Gottes", "gesellschaftsreinigend", "Neubeginn", "Erwachen", " Umdenken", ...als notwendiger Schritt zur "Schaffung einer besseren Welt".

 

Gestern las ich, dass von Schulpolitikern, Lehrern und Eltern jetzt Vorschläge gemacht werden, wie man die aktuelle, katastrophale Situation im Bildungswesen, hervorgerufen durch die Corona-Lockdowns, retten könnte. Ich las das Wort: "Entschlackung" der Lehrpläne.

 

Seit 70 Jahren hat ein zersplittertes, föderales Bildungssystem in der alten BRD zur Folge, dass Deutschland-West ( eines der reichsten Länder der Welt ) keine besonders vorbildliche Rolle in der internationalen Bildungslandschaft spielte. Darüber hinaus wurden die guten Erfahrungen mit polytechnischer Ober-Schule aus DDR-Zeit auf den historischen Müllplatz der Kommunismusbekämpfung geworfen und viele reformierwürdige Zustände und konservative Traditionen der alten BRD- Schulpolitik weitergepflegt.

So hatte das Schulsystem der neuen BDR in den vergangenen 30 Jahren die alten Mängel verschärft, den Unterschied zwischen Bildung für das Volk und Bildung für Privilegierte, wie kaum in einem anderen Land weiter fortschreiten lassen.

Und die Folgen sind....fortschreitender Analphabetismus (fast 8 Millionen Erwachsene), eine immer größer werdende Zahl von Jugendlichen ohne erreichten Schulabschluss, die Nichteignung vieler Jugendlicher für traditionelle Berufsausbildung, eine riesige Zahl von Studienabbrechern...und das trotz immenser Mengen von Geld, die in das Bildungswesen fließen und die mittlerweile immer mehr der Reparatur von Mängeln dienen.

Die Zahl der Schulen, in denen überwiegend Sozialarbeit im Mittelpunkt steht, wird immer größer. Ebenso die Zahl der Schulklassen, in denen Bildungsarbeit überhaupt nicht mehr möglich ist. 

 

Jetzt also ... Corona ... ein Reset?

 

Für die Wirtschaft und die Finanzsysteme ist da so einiges geplant und angestoßen.

 

Im Bildungswesen spricht man von "Entschlackung" der Lehrpläne und der vielen alten, überholten Bildungsinhalte.

Das ist seit Jahrzehnten die Idee und Forderung von Bildungs-Reformern, stieß aber immer wieder auf den Widerstand von Wissenschaftlern, Schulpolitikern und konservativen Vertretern des alten Abiturs aus der Kaiserzeit und dem Weg dorthin.

Wer eigene Kinder hat, die durch dieses Schulsystem gegangen sind, der weiß...

80% der Bildungsinhalte ab der Mittelstufe in Physik, Mathematik, Chemie, Informatik, Biologie, Politik und Sozialkunde sind unnötiger, teils völlig überzogener Ballast, ohne Wirkung auf die Entwicklung von Menschen, die eigentlich das lebenslange Lernen lernen sollen.

Am Ende von Klassen 10 und 12 gibt es immer mehr junge Leute, die nicht richtig schreiben, lesen und rechnen können, normale handwerkliche Tätigkeiten als unnütz betrachten und weder kreativ noch phantasievoll Probleme lösen können. Dafür können sie reden und schauspielern, sich verkaufen und sind bereit, sich für Geld und Karriere anzubiedern und in Ellenbogen-Manier durchzuboxen.

 

Gegen Entrümplung der Lehrpläne ist also nichts einzuwenden...das ist überfällig.

 

Ich ahne nur Schlimmes.....

 

Die Kulturtechniken: Lesen, Schreiben, Rechnen, Kreatives Gestalten in Musik, Kunst und Handwerk, die in den ersten Jahrgangsstufen im Mittelpunkt stehen müssten, sowie Kenntnisse über Natur, Geschichte und den Menschen werden weiterhin abhanden kommen.

Denn dafür braucht man Zeit, gut ausgebildete, engagierte Lehrer, kleinere Klassen, persönliche Kontakte, Entbürokratisierung der Unterrichtstätigkeit, pädagogische Freiräume und engste Zusammenarbeit von Schule, Eltern und Gesellschaft.

 

Das kann aber in Zukunft überhaupt nicht mehr garantiert werden.

Schulen, Kindergärten, Freizeiteinrichtungen werden Betreuungsstationen, müssen ökonomisch sein und werden zu Zulieferern für billige Arbeitskräfte in der Wirtschaft degradiert, die lebenslang Praktikanten, Jobber, Lückenfüller und Lohnsklaven sind.

Dafür wird zukünftig im Mittelpunkt das heilbringende IT-Lernen, das unpersönliche, kontaktlose, auf Logarithmen und Schemata basierende Handeln stehen....eine Symbiose zwischen Mensch und Maschine, emotionslos, kritikunfähig, einsam, einzelkämpferisch, fachidiotisch, lebensunfähig...

Eine digitale Zukunfts-Schule, bei der der Schüler zuhause vor dem PC Aufgaben abarbeitet und auf der anderen Seite ein  "Roboterlehrer" (wie im Actionspiel) steuert, reguliert, bewertet....

 

Das Ganze kontaktlos, keimfrei, sauber, emotionsbefreit, sozialverträglich, der epidemischen Lage angemessen, verantwortungsbewusst, solidarisch....zukunftsfähig.

 

Das klingt pessimistisch, negativ utopisch, wirklichkeitsfremd?

Irrtum...wir sind auf diesem Weg schon weit fortgeschritten ... und das mit einem atemberaubenden Tempo.

 

Gerade lese ich...

die Bundesregierung wird voraussichtlich, ... mit Sicherheit, ... geplant und ... verantwortungsbewusst....beschließen, den Lockdown zu verlängern. Wie es mit den Kindergärten und Schulen weitergehen soll, darüber sei man sich gar nicht einig.

16 Vorschläge...16 Katastrophenszenarios...alle warten auf unsere Corona-Managerin im goldenen Neujahresansprachenkostüm.

Sie muss endlich mal wieder ein ernstes Wort sprechen ...und...

"dann müssen wir uns noch mal richtig anstrengen" ( a.m. ),

denn "wir haben jetzt die drei schlimmsten Monate der Pandemie vor uns" ( k.l.)...

und es gilt: "konsequent zu sein und Nervenstärke zu haben" ( m.k.).

 

2.1.2021

wolfgang schieweck - 2.1.21

Zahlen, Statistiken, Todesraten, Übersterblichkeit, Prozente......

 

traurige Informationen in der Presse, immer wieder...jeden Tag....jede Stunde...

und es ist kein Ende abzusehen.

Die WHO warnt....

das sei nur der Anfang. Die Epidemien werden in den nächsten Jahren immer schlimmer. Impfen soll die Lösung sein, um überhaupt zu überleben. Und das bedeutet natürlich, weil die Viren mutieren...immer wieder Impfung, immer wieder neue Medikamente, Impfregister, Impfpässe, Impfchips, totale Kontrolle.

 

Das macht Hoffnung....oder...? 

 

Besonders dann, wenn das die WHO verkündet.

 

LVZ, am 31.12.20:  die Statistiken "sagen uns".... besonders in Sachsen gäbe es extrem hohe Übersterblichkeit.

Daten im Vergleich gibt es keine. Da sollten wir den Statistikern glauben. Die wissen das, weil sie die Statistiken basteln.

 

Dann...

so fast nebenbei die Information.

"Die Übersterblichkeit gäbe es nur bei den über 80jährigen".

Bei den unter 80-jährigen sei keine Veränderung gegenüber den Vorjahren messbar.

Die Lebenserwartung beträgt in Deutschland 80 Jahre ( Männer etwas unter 80, Frauen etwas über 80 ).

Seit Monaten sind die Altenheime Festungen mit Zutrittsverbot.

Alte Menschen fordern: Wir wollen Besuch, wir sind keine Tiere, wir wollen unser gewohntes Leben zurück, wir wollen nicht geschützt werden ( LVZ ).

So sterben die 80-jährigen ohne Kontakt, an Trauer, Einsamkeit, Verlassenheit, Wut, Angst, Bewegungsarmut....

und ohne sozialen Kontakt zu ihren Angehörigen.

Ist das vielleicht die Ursache für hohen Zahlen? ( wenn es doch hauptsächlich, laut Statistik die 80+ Generation betrifft?)

 

Und Merkel sagt...das tue ihr im Herzen leid....

aber es gäbe keine Alternative zu den aktuellen Maßnahmen der Pandemiebekämfung. Wir sind im Krieg gegen eine tödliche Gefahr. 

Nur 1945 war schlimmer....

da kamen die Russen und die bedrohen ja laut Regierungsmeinung Deutschland und Europa schon wieder.

1.1.2021

wolfgang schieweck - 1.1.21

Ich möchte positiv denken, aber...

 

"Wie zerstört man eine Demokratie?"...( Ratschläge für Diktaturen ) ...

 

so hieß ein Buch der amerikanischen Autorin Naomi Wolf, das ich vor einigen Jahren gelesen habe.

Aufgelistet waren die Schritte zur Zerschlagung einer demokratischen Grundordnung und ausgelöst worden waren diese Überlegungen durch die Ereignisse um den 11.September.

Das Land, an dessen Beispiel dieses Gedankenexperiment durchgespielt wurde waren die Vereinigten Staaten von Amerika.

Eine gruselige Lektüre, die realistisch zusammenfasste, was sich bereits in der amerikanischen Gesellschaft entwickelt hatte …und

die Autorin fabulierte über die weiteren Schritte bis zur offenen Diktatur.

 

Im Jahr 2020, besser gesagt an dessen Ende, erscheint das in diesem Buch Geschriebene in einem ganz neuen Licht und mir ist klar, dass diese damals gelesenen, sehr utopisch anmutenden Gedankenspiele, viel schneller Realität werden können, als ich mir das je hätte vorstellen können.

 

Nach 10 Monaten der „Pseudopandemischen Gesellschaftsinstallation“ ( ein Titel einer Malerei von mir ) habe ich die Gewissheit, dass eine solche Metamorphose der „Westlichen Demokratien“ für eine international agierende Wirtschaft- Finanz- und Politelite absolut kein Problem darstellt und dass sie bei diesem „Umbau“ der Gesellschaft auf die Akzeptanz, des zu Lämmern degradierten Volkes, zurückgreifen kann.

 

Hindurch, quer durch alle Bevölkerungsschichten, sind Menschen ( und die gebildeten Schichten insbesondere ) bereit, der Zerstörung der Demokratie zuzustimmen und sogar bereit, diese Zerstörung aktiv zu befördern.

 

So können erneut Ratschläge für die schrittweise Ausschaltung der „Demokratischen Grundordnung“ formuliert werden, die bereits in der Realität Praxis geworden sind…

und das schon nach wenigen Monaten …

Wie man jeden Tag neu feststellen kann, sind über 80% der Bevölkerung in Deutschland (und das ist in den anderen Staaten der Welt ähnlich) der Meinung, dass wir uns auf einem guten Weg befinden.

Ein Zitat:

„Endlich wird einmal das Wohl der Menschen, ihre Gesundheit, über das Wohl der Wirtschaft gestellt“.

Dieser Gedanke klingt so gut, dass die übergroße Mehrheit des Volkes fest daran glaubt und sie die Lenker von Staat und Wirtschaft dafür lieben und noch mehr Einschränkungen fordern.

 

Tipps für das Vorgehen ( keine Reihenfolge!)

( aktualisiert im Jahr 2020 )

 

  • Erfinde einen Gesundheitsnotstand (von "Nationaler", ... "Internationaler", ... "Weltumspannender" Tragweite, Bedeutung und Dimension.
  • Bereite ihn gründlich über Planspiele und nationale Pandemie-Strategiepapiere vor.
  • Verbünde dich weltweit mit internationalen Organisationen des Finanzkapitals, der IT-Konzerne, der
  • Gesundheitsindustrie, den Geheimdiensten, dem Militär und der Rüstungsindustrie…
  • Verbreite Panik, erfinde Horrorgeschichten über "exponentiell" steigende Sterblichkeit, Ansteckung, Ausbreitung, schleichendem Tod von Millionen Menschen weltweit...
  • Arbeite mit abstrakten Zahlen und hoffe auf mangelnde mathematische Fähigkeiten der Menschen.
  • Sorge für genügend Ware in den Supermärkten ( "das Fressen kommt vor der Moral" )
  • Gib allen Menschen das Gefühl, dass die Versorgung gesichert ist.
  • ... und dass es uns trotz der Maßnahmen doch so gut geht ( im Vergleich zu anderen Ländern )
  • Versorge die zu Hause bleibenden Menschen mit Sozialgeld, Überbrückungsgeldern und Versprechungen
  • Gib ihnen das Gefühl, dass alles dem Schutz der Gesundheit dient
  • Drohe der Presse, den Medien mit Boykott und Ausgrenzung, wenn sie anders denken und kritisch publizieren
  • Versprich Anerkennung, gesellschaftlichen Aufstieg für unterwürfiges und  korrektes Verhalten
  • Streiche schrittweise persönliche Freiheiten zugunsten des gesellschaftlichen Gesamtwohls
  • Diffamiere ehemalige Rechte, Freiheiten und individuelle Bedürfnisse als gesundheitsgefährdend und nicht zeitgemäß
  • Diskreditiere den Schutz der Daten und die Privatsphäre als Behinderung des gemeinsamen Kampfes gegen das Sterben
  • Befördere die Tendenz der Isolation der Menschen, der Vermeidung von Kontakt und das Einschließen in der Wohnung
  • Propagiere den IT- Beruf, die IT- Tätigkeit als fortschrittlich und zukunftsfähig
  • Verteufle Freizeitaktivitäten, ausgelassene Lebensfreude in Kneipen, Clubs und im Urlaub als dekadent, gesundheitsgefährdend und egoistisch
  • Verteufle den gesellschaftlichen Reichtum, den erreichten Wohlstand als klimafeindlich und zukunftsgefährdend
  • Proklamiere die Vereinfachung des Lebens, Verzicht und Unterordnung unter das Gemeinwohl als einzige Zukunftsstrategie
  • Diffamiere Andersdenkende, Fragende als Irre, Rechtsextreme, Antisemiten, Verschwörer
  • Freue dich über die Tatsache, dass Menschen beginnen, sich zu beobachten und zu denunzieren
  • Fördere das und gib diesen Menschen das Gefühl, damit der Gemeinschaft zu dienen
  • Versprich, dass alles wieder besser wird, wenn alle brav sind und an die neuen Regeln halten
  • Sag aber auch, dass nichts wieder so sein wird wie früher…
  • Dafür viel besser, vernünftiger und gottgefälliger.

Zum Jahresabschluss - Eine Groteske (ein Gedicht)

... ein surrealer zwischenfall ...

( wolfgang schieweck - Dezember 2020 )

 

ich ging im park so für mich hin,

um luft zu atmen, war mein sinn.

 

die nas gereckt hoch in den himmel, 

erschreckt mich eine fahrradklingel.

 

ein geist im sattel fährt vorbei,

in  voller alltags-maskerei.

 

er schwankt, es kracht, nicht weit ein baum,

ein dumpfer knall und aus der traum.

 

und kaum, dass ich den schreck verdaut,

ein jogger um die ecke schnaubt.

 

mit lappen im gesicht, hoch-rot,

fällt er dann um ... war einfach tot.

 

...

 

ich bin im park, nun ganz allein

saug tief in mich die luft hinein.

30.12.2020

Menschen waren "ohne triftigen Grund" im Schnee unterwegs und wollten Schlitten fahren.

 

Beim Wintersport am Fichtelberg, rodelnd und skifahrend, trugen sie keine Masken....

Über 1000 Personen wurden mit Bußgeldern und Platzverweisen belegt.

Wären sie doch lieber Rad gefahren!

Denn das ist ohne Maske erlaubt.

 

Besonders hervorgehoben in der MDR-Nachricht und extra erwähnenswert...

"die Polizei wurde von aufgrund von Bürgerhinweisen" ( also Denunziation ) aktiv.

 

Bravo...."Willkommen in der Neuen Zeit"

das wird ein gutes Jahr 2021.

 

Am 27.12.20 übertreffen sich die Medien gegenseitig mit Nachrichten zu Beliebtheitswerten von Politikern und dem ständigen Wechsel zwischen erstem und zweiten Platz ....

Spahn und Merkel betreffend.

Ein Volk, dass solche Meinungsumfragen mitmacht, hat keine andere Politiker verdient.

 

Und noch ein Ratschlag für enttäuschte Schlittenfahrer am Fichtelberg: 

"Kommt nach Leipzig!"

 

Hier darf am 31.12. ausgiebig geböllert werden, bei Blitz und Donner, Feuer und Rauch, ohne Maske und ohne Verstand, Sekt und Jubel darf sich vor dem Haus und auf der Straße umarmt, geküsst, angebrüllt und angepöbelt werden.

Corona hat für 3-4 Stunden Pause.....so hat es die Stadtregierung mit dem Virus abgesprochen....

wegen der Ökonomie und Volksseele.

 

Am ersten Tag in 2021 steigen dann wieder die Zahlen der Toten...aber dafür ist die AFD verantwortlich....

so steht es in der LVZ.

 

Halleluja!

28.12.2020

wolfgang schieweck

in Deutschland

gilt seit einiger Zeit folgender Grundsatz:

 

Will ich jemanden mundtot machen, ihn diffamieren ...ihn aus der Gesellschaft hinauswerfen,

dann muss ich nichts weiter tun als...

 

1.) seine Gedanken als Verschwörungstheorie bezeichnen

2.) und damit im Zusammenhang behaupten, dass diese Gedanken auch von Rechten geäußert werden oder zumindest nahe an Gedanken von Rechten, also Nazis, Faschisten, Nationalsozialisten angelehnt sind.

3.) dagegen hilft nur (wie Angela uns allen mitteilte) psychologische Betreuung, also wie schon zu Zeiten des deutschen Faschismus und auch in schlimmsten Phasen der DDR Politik ( Ausgrenzung von Dissidenten )...Haft, Psychatrie, Ausweisung.

 

Beispiel: 

 

Gunnar Kaiser

( ein Schriftsteller, Poet, Philosoph, Denker, Fragender, Zweifler, Mahner...)

 

Sein Gedankenverbrechen:

 

Er fragt: wo sind im Jahr 2020 die Intellektuellen, die Denker, die Zweifler, die Menschen, die staatliches Handeln hinterfragen....

 

Und weil das im Moment keine weitere Partei im Bundestag macht....und auch niemand in den Leitmedien...

also das "Zweifeln, Hinterfragen, Kritisieren"

(naja, von wenigen einzelnen Ausnahmen abgesehen..z.B. Lindner...im Parlament / FDP)

 

und das Hinterfragen und Zweifeln dummerweise nur die AFD macht ( mit welchen Hintergedanken auch immer.... )

dann ist man also als Fragender, Zweifelnder, Protestierender......sofort ein Nazi

 

Wenn also ein Nazi sagt, dass das Wetter aber heute schön sei, vielleicht zu warm und es gäbe vielleicht keinen richtigen Winter...kein Schnee...kein Wintersport....keine Einnahmen für die Hoteliers, Bankrott des Mittelstands...

dann reicht das vielleicht auch schon aus:

 

1.) Naziaussage und 2.) verschwörerischer Gedanke.

Und wenn ich dann noch so ähnlich denke, dann bin ich gesellschaftlich erledigt.

 

Es ist etwas nicht in Ordnung im Selbstverständnis der Menschen und dem gesamten politisch-ökonomischen System im Jahr 2020?

 

Ich will doch nur meinen Kopf benutzen und selbständig denken und handeln.

Aber es gibt seit einiger Zeit wieder ( wie schön früher und im Gesellschafts-Horror-Zukunfts-Drama 1984 ) richtiges und falsches Denken?

 

Orwellsche Prognose als Reality Show.

 

 

20.12.2020

wolfgang schieweck - 20.12.20

alle warnen...

Weihnachten wird schlimm...

ja vor wem warnen unsere Politiker?.....( heute in BILD)

 

Giffey ( Familienministerin ) warnt vor Gewalt zu Weihnachten. In Bild...na wo sonst? Wen warnt sie?

Den Alten, den Weihnachtsmann? Der kam in den vergangenen Jahren nur manchmal ruppich rüber, aber eigentlich war er seit Jahrhunderten immer friedlich. Die Rute war nur Attribut und nicht so ernst gemeint.

Vor wem warnt Giffey und wen warnt sie? Schwirrt die Gewalt so einfach herum? Wie will sie Gewalt verhindern? Die Gewalt ist doch kein abstraktes Wesen. 

Gewalt geht von Menschen aus. Zum Beispiel von frustrierten, ängstlichen Menschen. Von eingesperrten, erschreckten, um ihr Leben fürchtenden Menschen, von psychisch Schwachen, Labilen...Männern, Frauen, Kindern, die schon seit 10 Monaten in Wohnungen täglich "in die Röhre schauen" und sich nicht mehr heraus trauen.

Drosten hat ja gesagt, alle sollten sich als "infiziert und ansteckend betrachten".

Und sich in freiwillige Quarantäne begeben.

Die sollen jetzt eine Telefonnummer anrufen.

Das hilft! Ganz bestimmt!

 

Lauterbach warnt auch...er warnt den England-Virus, nach Deutschland zu kommen.

Und sagt gleichzeitig, dass er schon da ist,

und dass er mit 100%-iger Sicherheit uns alle treffen wird.

Deswegen werden jetzt Engländer auf ihrer Insel eingesperrt. Und Engländer auf Europaterritorium werden quarantänisiert.

Dürfen Weihnachten auf Fluhafenhallenfußböden schlafen...

bis alles vorbei ist.

 

Wovor warnt also der Lauterbach? 

Man sei vor ihm gewarnt. Dem zur Zeit schlimmsten Angstmacher der Nation, der jeden Tag in den Medien neue Horrorgeschichten auf uns loslassen darf.

Immer in kleinen Dosen, Häppchen, Tröpfchen...wie ein Virus ( oder das Gegenmittel ).

 

Ich habe Angst vor zunehmender Kakistokratie....

(ein Wort, das man im Duden findet. Leider kaum bekannt, aber sehr treffend)

20.12.2020

wolfgang schieweck - 20.12.20

Das Land der Dichter und ( medialen) Henker, Stänker, Lenker, ...

 

Ich boykottiere schon seit einiger Zeit das Fernsehprogramm.

 

Das betrifft nicht nur die Privaten, sondern (auch wenn das eigentlich sehr traurig ist), die ÖR-Rundfunk-Anstalten.

An ihre Seriosität und Wichtigkeit hatte ich doch tatsächlich mal geglaubt.

Und nicht nur geglaubt...ich war von ihrer Wichtigkeit im kapitalistischen Mediensystem als humanistisches, bildungspolitisches, kulturelles Gegengewicht überzeugt.

Ganz selten schaue ich noch,  und das sind wirklich phantastische Beiträge, diverse Naturfilme. Da gibt es wunderbare filmische Kunstwerke....sowohl bei den ÖR als auch den Privaten....hauptsächlich in Mediatheken. Da kann man in Ruhe auswählen.

 

Doch passiert es immer wieder, dass man über Nachrichtenapps irgendwelche Medieninformationen empfängt. 

 

Heute zum Thema: Böhmermann, 

einen der sonderbarsten angeblich Satire produzierenden Staatskomiker.

Wer den seit Jahren promotet ist mir nicht mehr schleierhaft. Er gehört zu den medialen Umweltverschmutzern allerschlimmster Sorte, arrogant, eitel, überaus primitiv. Hinter dem Feigenblatt angeblicher Kunstfreiheit ( echte Freiheit der Kunst hat einen anderen Hintergrund ) wirft er Kot gegen Politiker und Prominente anderer Staaten und im eigenen Land.

Jeder, der sich mit Geschichte nur ein wenig auskennt, der weiß, dass mediale Provokationen, Falschmeldungen und Missverständnisse in den Beziehungen zwischen verschiedenen Staaten in der Vergangenheit schon Kriege ausgelöst haben.

Dafür wirde er ausgezeichnet und hoch gelobt von "welt". Verbunden mit dem Kommentar: " dieser Mann sei gut angelegtes öffentliches Mediengeld".

 

Seine neueste Produktion, mit wem auch immer in Zusammenarbeit entstanden, lässt wieder keinen Zweifel offen.

"Die Oma ...eine ...Coronasau"....oder so ähnlich...

Eine wahre Meisterleistung eines vom Staat geförderten linientreuen Kunst- und Kultur-Schaffenden im Staat Deutschland des Jahres 2020.

 

Merkel hat es ja schon angekündigt. Gegen Corona-Diskussion und kritische Fragestellungen hilft nur die mediale Massenvernichtungswaffe....öffentlich-rechtliche Vernichtung durch Staatssatire, vertrauenswürdige Staatsnachrichten und die persönlichen Podcasts der Kanzlerin.

Und gegen psychisch kranke Angebliche Demokratiefeinde wie zum Beispiel die Querdenkerbewegung, so meint Merkel ...hilft nur Ausgrenzung und Sicherheitsverwahrung mit psychatrischer Betreuung.

Diskussion sei nicht möglich.

Richtiger wäre es zu sagen, Diskussion ist von Seiten der Staatsmacht nicht gewollt.

Erinnert mich an die Jahre 1985-1989 in der DDR.

Eine Staatsmacht, die ihr Volk als unmündig betrachtet, den Knüppel des Klassenfeinds auspackt, der das System bedroht und die Sicherheitsorgane in Stellung bringt, um notfalls staatliche Gewalt anzuwenden.

 

Und was hilft gegen ein pervertiertes, sich aber selbst immer noch angeblich demokratisch bezeichnendes Staatssystem, seine hofierten Medienkonzerne und gegen mediale Umweltverschmutzung.

 

Verweigerung, privater Rückzug, eigenes Denken und schöpferisches Tun....

hinaus in die Natur....

und die Nutzung des Fernsehers nur noch als Bildschirm für eigene Fotos.

 

19.12.2020

...Noli turbare circulos meos!...

 

Ich geh' hinaus,

nicht nur ums Haus,

geh' in den Park,

das macht mich stark.

 

Im Rascheln der Blätter

genieß ich`s Gehn',

Bei jedem Wetter

freu mich am Sehn'.

 

Ergötz mich an der Vögel Tön'

wie ist das Leben schön.

Ich nehm mir Zeit,

erleb' Zufriedenheit.

 

Genieß die Ruh'

und denke nach, 

was da wohl kommt

und gestern war.

 

Tief at-mich durch 

und fühl mich wohl,

wer das kann nicht

ein armer Wicht.

 

Die Luft ist gut,

Natur gesund,

ich brauch die Luft

durch Nas' und Mund.

 

Die Maske ruht 

in meiner Tasch',

dort bleibt sie auch,

da liegt sie gut.

 

Wolfgang Schieweck - 19.12.20 

 

17.12.2020

Nehmen wir mal an...

 

dass die Lage in den Kliniken im Osterzgebirge und im Bereich Zittauer Gebirge tatsächlich dramatisch ist...

und nehmen wir mal an, dass die Informationen über Zwang zu Entscheidungen über Beatmung oder Nichtbeatmung wirklich wahr sind.

Dann wäre das sicher ganz schlimm.

 

Interessant ist aber gleichzeitig, dass in den Medien vorsichtig angemerkt wird, dass man da eigentlich keine gesicherten Informationen habe.

Aber bei Facebook, Twitter und Co. hätten sich anonym Ärzte und andere Insider in dieser Richtung geäußert....und da kann das nur wahr sein.

Nur gut, dass es diese sozialen Netzwerke gibt.

Sonst würde man ja ewig mit dem Datenschutz in Konflikt kommen.

 

Ganz sicher ist das Dilemma in Kliniken in so manchem Landstrich Deutschlands auch Ausdruck schlimmer kapitalistischer Sparpolitik im Bereich des Gesundheitswesens. Obwohl eigentlich der Gesundheitsetat in jedem Jahr steil ansteigend in die hunderte von Milliarden Euro geht. Hier wird so richtig Geld verdient.

Im Kapitalismus muss eben auch das Gesundheitswesen effektiv und gewinnbringend geplant und organisiert werden und die Krankenhäuser sind ja Wirtschaftsinstitutionen die Geld "machen" müssen.

Das ist eben so...und wird immer so sein....und noch schlimmer werden.

 

 

Es ist unverantwortlich und Ausdruck krimineller Medienpolitik, daraus publikumswirksam Kapital zu schlagen und in staatspolitisch-erzieherischer- autoritärer Manier Menschen erziehen und maßregeln zu wollen.

 

Man muss ja nichts verschweigen, aber voller sichtbarer Lust an Hysterie, Panikmache und Angstpropaganda auf die Psyche der Menschen einzuschlagen, das ist kriminell.

Wie sonst ist erklärbar, dass fast im selben Satz, in der Nachrichtenapp...zuerst von der Notlage in den Krankenhäusern die Rede ist und sofort erklärt wird, dass sich die Menschen uneinsichtig, widerspenstig und gesetzesfeindlich verhalten und dass also die  seit heute geltenden Einschränkungen der persönlichen Freiheiten längst überfällig und noch viel zu lasch seien.

Aus der Not von Menschen politisches Kapital zu schlagen ist unmoralisch und ein unethisches Armutszeugnis...

sowohl einiger unserer Politiker, als auch ihrer Mediengehilfen.

Und Zeitungsüberschriften, die genüsslich mitteilen, dass jetzt die Polizei auf der Jagd nach Einkaufstouristen sei und Pressemitteilungen über Ordnungsamtmitarbeiter, die zusammen mit der Polizei in der Nacht unerlaubtes Betreten der Straße durch Raucher bestrafen...und das natürlich mit Unterstützung von Denunzianten, die freiwillig Mitmenschen anzeigen...

das ist Sensationsjournalismus übelster Sorte.

 

wolfgang schieweck - 17.12.20

16.12.20

wolfgang schieweck

 

  • Kindergärten, Schulen, Horte …geschlossen
  • Notbetreuung ( nur für systemrelevante Eltern )
  • Kindergruppen getrennt
  • Das heißt jetzt, weil ja einzelne Kinder aus unterschiedlichen Gruppen kommen ..Einzelbetreuung?
  • Kein Herumtoben auf Sportplätzen
  • Kein Gruppensport für Kinder, Jugendliche, Erwachsene
  • Noch nicht einmal Rehasport
  • Friseure jetzt auch mit Arbeitsverbot belegt
  • Wir schneiden uns jetzt selbst alle Glatze
  • Am Heiligabend dürfen nur erwachsene Kinder ohne Partner die Eltern besuchen
  • Oder wenn mit Partner, dann nicht alle Kinder
  • Das Haus darf nur mit triftigem Grund verlassen werden
  • Reisen ist aber eigentlich nicht direkt verboten, am besten mit Auto
  • In der Sperrstundenzeit mal vors Haus? Leiht euch einen Hund, dann ists erlaubt
  • Kleine Runde ums Haus, am besten mit einem Apfel in der Hand ….langsam essen…

 

Willkommen in Willkürratloshausen!

 

Am 24. Dezember 1914 bekamen die Soldaten in den Schützengräben an der Westfront kleine Geschenke aus dem Hinterland. Dazu gab es dann auch Tannenbäumchen für den Graben.

Das Wunder…oder besser gesagt … der Sieg der Menschlichkeit für eine kurze Zeit:

Die in nationalistischer Feindlichkeit erzogenen und aufgehetzten Soldaten, die sich Stunden vorher noch beschossen hatten, kletterten aus den Löchern auf beiden Seiten, trafen sich im Niemandsland und verbrüderten sich für einige Stunden, sangen, tranken, aßen, lachen und weinten gemeinsam.

 

Nur wenige Stunden später lagen sie wieder in ihren Stellungen und töteten sich gegenseitig. Fast niemand von ihnen hat die nächsten Tage überlebt oder ist ohne Verletzung davongekommen.

 

Sie waren ganz sicher voller Dreck, Blut, Schweiß, Kot, Bakterien und Viren.

Daran sind sie nicht gestorben.

 

Ursache ihres Todes: Angst, Haß, Verblendung, nationalistischer, patriotischer Irrglaube, Pflichtbewusstsein, Untertanengeist, …

 

14.12.2020

"Maßnahmen werden so lange aufrechterhalten wie es dauert...."

( Söder, LVZ, 14.12.20 )

 

Mal abgesehen davon, dass das kein Deutsch ist 

(ein Zitat aus irgend einem Kinderbuch) 

jedenfalls kein grammatikalisch gutes Deutsch...

 

der damit transportierte Inhalt ist Ausdruck von Verzweiflung und Ratlosigkeit, die zur Willkür mutiert.

Kretschmer will autoritäre Maßnahmen, Merkel droht mit noch mehr Toten, wenn wir nicht auf Kontakte verzichten, Lauterbach spricht davon, dass auch der jetzige Lockdown nicht reicht und auch die Impfungen im Frühjahr keine wirkliche Verbesserung versprechen.

Kretschmer sagt, dass Appelle nicht nicht mehr reichen und Deutschland müsse zur Ruhe kommen.

Friedhofsruhe....oder was meint er?

 

Also...so lange wie es dauert. Basta!

Wer das nicht versteht ist ein unsolidarischer Querdenker, Störenfried, Asozialer....

Nachfragen, um Erläuterung bitten oder zweifeln...

das wird kriminalisiert und sozial geächtet.

 

Die LVZ titelt: " Jetzt ist Pause". Also ganz und gar nicht so schlimm?

Es geht also bald wieder ins normale Leben zurück.

 

Denn wenn ich an Pause denke, ich habe fast 40 Jahre in der Schule gearbeitet, da bedeutete Pause das Rennen von einer Aktion zur anderen. Pausen hatte ich immer erst am Nachmittag, nach 8 Stunden Unterricht. Vorausgesetzt es kam dann keine Dienstversammlung, denn dann war der Übergang ein direkter....ohne Pause.

 

"Jetzt ist Pause", das meint die LVZ so ganz salopp....auf der Titelseite, also alles gut, macht euch keinen Kopf.

Das Bild auf der Titelseite ist da etwas symbolischer und visionär....

"Eine Welt ohne Menschen" ( wie in der gleichnamigen Science-Fiction- Doku ).

Denn, 

wass jetzt kommt, das führt zu leeren Städten, Dörfern, Parks, Landschaften.

 

  • Schließung des Einzelhandels
  • Schließung aller Nicht-Lebensmittel-Geschäfte
  • Schließung aller Kultureinrichtungen, Theater, Museen, Galerien
  • Keine Kinos
  • Keine Klubs, Treffpunkte
  • Kein normales Kirchenleben
  • Keine Volkshochschule, Fortbildungsveranstaltungen
  • Kein normaler Unibetrieb
  • Schließung aller Schulen
  • Schließung aller Kindergärten
  • Schließung von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit
  • Schließung aller Dienstleistungsbetriebe mit körpernaher Leistung
  • Wiederholtes Einsperren der Alten und Kranken (mit verschärften Besuchsregeln)
  • Keine Reisen
  • Kein Tourismus
  • Keine Wintersportsaison, kein Winterurlaub
  • Keine privaten Feiern
  • Keine Gaststätten, Restaurants, Hotels, Bäder, Freizeitangebote

 

Und wie lange?

Na eben "so lange wie es dauert"...Punkt. Anweisung, Gesetz, Befehl. Zuwiderhandlung wird mit Ordnungsstrafen geahndet.

Auf besonders widerspenstige Menschen , warten wahrscheinlich schon die Weißkittel mit dem Hemdchen ohne Ärmel.

 

Na ja, sind ja auch alles keine systemrelevanten Wirtschaftszweige, die da eingeschränkt werden.

Auf das bissel Kultur, Freizeitvergnügen und Shoppen kann man doch zugunsten der Gesundheit der Mitmenschen mal verzichten.

Auch die angeblichen Grundrechte...die braucht doch keiner. Die sind in so einer Notlage doch nur hinderlich.

Die wirklich wichtigen Wirtschaftszweige funktionieren weiter und sorgen für unseren Wohlstand und die Billionen Euro, die dann für die nachfolgende Zeit notwendig sind, um die Schäden zu minimieren. 

 

Frohes Weihnachtsfest.....

Drosten würde sagen: "Bleibt zuhause, stellt euch vor, dass ihr alle infiziert seid. Am besten bis Ostern!"

 

War heute wieder spazieren...im Park...2 Stunden frische Luft...weit weg von öffentlichen Bereichen mit Publikumsverkehr.

Da laufen manche jetzt tatsächlich mit Masken im Park, allein mit Hund. Wahrscheinlich hängen jetzt die Viren nicht mehr an den Blättern, sondern an den Zweigen. Wobei...Achtung! ...Es fallen immer noch letzte Blätter ( hochgefährlich ).

 

Ich zweifle nicht daran, dass man mit fast allen von uns ... "Alles" machen kann.

Umfragen sagen uns, dass sich Millionen Menschen nach der Impfung sehnen. 

Die Aktienkurse steigen.

Und: " Es wird so lange dauern, wie es dauern wird".

 

Macht den Fernsehapparat an und ihr werdet sehen...Angela macht Vorschläge, wie wir gesund bleiben können...

"Kniebeugen machen, in die Hände klatschen"...dann wird uns warm, trotz der aufgesperrten Fenster und Kälte im Zimmer (denn viel Lüften hilft gegen Corona!)

 

 

wolfgang schieweck - 14.12.20

11.12.2020

"stay at home"

schdejäthome

 

Heute....Verkündung der aktuellen Sächsischen Coronaverordnung bis 10.1.21.... vorerst....

vielleicht auch bis 31.12.22.

Kretschmer spricht von Notwendigkeit "autoritären Handelns".

Das Volk sei uneinsichtig.

 

Ein schönes buntes Bild als Blickfang (sächsisch: eikätscher) aus Buchstabensteinchen gelegt: "Stay-At-Home" - auf der Sächsischen Nachrichtenapp (MDR-Sachsen).

 

Wie nett und freundlich von unseren Medienjournalisten...und vor allen Dingen...in englischer Sprache.

Das ist "hip", "easy", "fine", "nice", ...

Soll sicher den Eindruck von Spiel und Spaß vermitteln...

oder von: "ist doch garnicht so schlimm".

"Uns gehts doch gut."

Klopapier, Fleisch, Wurst, Bier und Schnaps gibts doch im geöffneten Supermarkt.

Spazieren gehen darf man auch....aber bitte mit Maske ( denn wo ist schon ein Platz, der nicht zur Öffentlichkeit gehört?)

Bitte auch Hund und Katze, Pferd und Taube mit Maske ausstatten. Tiere sind für Corona sehr empfänglich ( haben sie irgendwann mal herausgefunden...habe ich aus den Medien erfahren ).

 

Schule ...nein, Uni....ja...oder vielleicht übermorgen: nein!

Demonstration (200 Personen) ja.....Querdenker nein. Die stecken andere an.

Nicht mehr als 10 Personen (vielleicht auch nur 5) unterm Weihnachtsbaum...nein, nein, nein.....sonst sterben alle nach Weihnachten....

aber Silvesterfeuerwerk auf den Straßen mit Tausenden Gleichgesinnten ...ja, natürlich!

 

Merkel fleht, faltet die Hände und redet von "Kontakt-Tod" ( LVZ 10.12. ).... die Börsengewinner  lachen.

In Australien sind die ersten Impfopfer zu beklagen ... Autoimmunschäden.

Massenimpfungen gestoppt....es soll erst einmal weiter geforscht werden....

die Börsenwerte stürzen in den Keller....

Ist das nicht ein Jammer. Aber vielleicht können die deutschen Impfprofi-Hersteller aushelfen. Deutsche Impfmittel (und amerikanische) sind "unerreicht" gut. Vor allem brauchen sie keine Entwicklungs- und Erprobungszeit. Sie sind in kürzester Zeit sofort einsatzbereit und.......gut.....eben "Made in Germany".

 

Letztens einen Witz gehört (ist aber eigentlich tragisch komisch):

Unterhalten sich zwei Mäuse. Sagt die eine: "bist du auch schon geimpft?"

Erwidert die andere: "bin doch nicht verrückt! Die sind doch erst bei Menschenversuchen".

wolfgang schieweck - 11.12.2020

9.12.2020

Merkels emotionalste Rede in ihrer gesamten Amtszeit....

( Bild, 9.12.20 )

 

Schon seit geraumer Zeit...fast täglich...

steigert sie ihre Emotionalität.

 

Zuerst aus dem "Minusbereich" in Richtung "Emotionsneutral" ....und jetzt seit Wochen ....aus dem Befehlston heraus in Richtung: "Flehen".

 

(Bild, 9.12.20) teilt mit:

 

"Merkel flehte: Kontakte vermeiden, sonst werden wir es bereuen!"

 

Wenn das nicht Emotionalität ist?

 

Das erinnert mich an verzweifelte Eltern vor Weihnachten. Das Kind will nicht gehorsam sein, stänkert, nörgelt, widersetzt sich, hört nicht zu, will nicht brav sein und die Mutti droht: "da bringt dir der Weihnachtsmann in diesem Jahr nur dir Rute. Das wirst du bereuen."

 

In welcher Art von Gesellschaft leben wir...und die fast ganze Welt?

 

In Frankreich: Ein fast schon militärischer Ausnahmezustand. England beginnt mit "Menschen-Impf-Experimenten" an 90-jährigen, in den USA droht Bürgerkrieg.

Und in Deutschland droht "Mutti" mit dem Wegfall von Geschenken und will die:

"Zügel anziehen".

 

Letztens war ich bei der Reha-Wasser-Gymnastik. Dort saßen lauter Menschen in meinem Alter (und älter) brav auf ihren Stühlchen und warteten auf Einlass.

Der Grundtenor ihrer Gespräche: 

" Die Coronaidioten müsse man einsperren....das was die Regierung fordere, das sei noch viel zu wenig und zu zaghaft."

 

Ein Volk von Schafen in Angst ... auf dem freiwilligen Weg unter die Knute.

"Eine masochistische Gesellschafts-Selbstzerstörung."

 

wolfgang schieweck - 9.12.20

......................................

 

 

Zur Begriffsklärung

8.12.2020

wolfgang schieweck - 8.12.20

Ein solch ruhiges Silvester ....

 

wie am 31.12.1978/1.1.1979-

so etwas hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie erlebt,

Es war der Frostwinter mit 18 Grad minus, 2 Meter Schnee in Mecklenburg, einer Woche ohne Strom und Licht und ...na ja,

lange her……Geschichte…..

 

Wenn zu diesem "Corona-Silvester" alles ruhig bleibt, dann würde ich mich nicht ärgern. Ein bissel Schnee, der die vielen, jetzt im Gelände herumliegenden Masken versteckt, wäre auch nicht schlecht.

Außerdem bringt der Schnee Licht in die vielen traurigen Gemüter.

 

Was ich mir aber wünschen würde:

Einen Zeitsprung...so wie im Science Fiction Film....

mit dem Effekt, dass unser Leben wieder unnormal-normal und nicht mehr normal-unnormal verläuft.

 

Vorschlag : ( Satire )

 

Irgendjemand verkündet in der Neujahresansprache 

(es muss ja nicht die Angela sein, aber trotzdem jemand, dem das Volk vertraut ), 

dass "Corona" ein Test war

den wir fast alle gut bestanden haben. 

Dass der Aufwand sehr hoch war, sei zwar bedauerlich, aber sei genügend Geld da (ab sofort Enteignung aller Guthaben über einer Million*), so dass alle Schäden sofort und unbürokratisch ersetzt werden können.

Außerdem sei das ja schon seit Jahrzehnten mit Erfolg getestet worden. Geld kann man nach Bedarf zu drucken.

Die Amerikaner, als unsere besten Freunde, haben uns das ja schon lange vorgemacht.

 

Alle Parteien schließen sich dann (und das haben sie auch mit Erfolg getestet) zu einer Einheitspartei zusammen und schaffen ein kleineres Parlament aus echten Volksvertretern, die aus wirklichen Berufen kommen und weiterhin ihren zivilen Arbeitslohn bekommen.

Wer das nicht akzeptiert, der sollte nicht als Politiker arbeiten dürfen.

Alle sonstigen notwendigen Ausgaben ( Spesen genannt ) bezahlt der Steuerzahler (muss aber wie bei der Jahressteuererklärung alles fein säuberlich aufgeklebt sein und nachgewiesen werden). Weitere Geldeinnahmequellen sind verboten. Ebenso persönliche Verbindungen zu Wirtschaft, Pharmaindustrie und Militär.

 

Deutschland wird Konstitutionelle Monarchie (irgendeiner von den alten Wilhelms wird sich finden) und dann sind vielleicht auch die so genannten "Reichsbürger" zufrieden.

Außerdem brauchen wir Deutschen einen Vati oder eine Mutti, so wie die Holländer, Schweden und viele andere Völker....

dann gibts auch mehr sozialen Zusammenhalt, Frieden und Liebe.

 

Ich wünsche ein ruhiges, familiäres, besinnliches Fest in Familie und Zusammenhalt und ein gutes neues Jahr 2021, in dem hoffentlich der gesunde Menschenverstand wieder Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens wird....

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Zum "Sternchen"

gefunden in:

*(WELT am 02.10.2019)

 Die reichsten zehn Prozent besitzen demnach mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens (56 Prozent), wie aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervorgeht. Die ärmere Hälfte hat dagegen nur einen Anteil von 1,3 Prozent. Dabei spielt der Immobilienbesitz eine wichtige Rolle.

( und das sind ca. 4 BILLIONEN EURO - Tendenz: steigend )

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7.12.2020

Bitte plant genau, wen ihr zum Fest einladet...

 

Nicht mehr als 10!

 

Wobei, ging das nicht schon mal total schief.

Im Märchen, bei Dornröschen, die 11. Fee. 

Nein es war die 13. Fee, aber Ihr wisst, was ich meine. 

Die Folgen waren damals auch verheerend, ja fast tödlich.

 

Ich frage mich jetzt nur, wie ich das in der kurzen Zeit mit der notwendigen Vergrößerung unseres Wohnzimmers hinbekomme.

 

Jeder braucht 2 m Sicherheitsabstand zum Mitmenschen, so habe ich das bei Saturn im Allee-Center gelernt.

Bedeutet: jeder von uns braucht 4 Quadratmeter Fläche. 

Das multipliziert mit 10.

Ach du lieber Weihnachtsengel, das bedeutet 40 Quadratmeter.

 

Unser Wohnzimmer ist wirklich nicht klein, hat aber nur 30 Quadratmeter.

Wenn ich dann noch bedenke, dass davon einige Quadratmeter von Möbeln verstellt sind, dann bleiben 15 m/2.

Das würde bedeuten, dass nur 4 Personen im Wohnzimmer sein dürfen.

Muss ich jetzt - und wenn ja -  wen? - ausladen?

 

Oder müssen immer mal einige mal nach draußen.

Das würde ja bedeuten, dass wir einen Plan aufstellen müssten, wer wann, für wie lange in der Wohnung sein darf.

 

Vielleicht kommt dann überall noch die 5-er Grenze, wie schon für Berlin festgelegt.

Dann wird das Fest eine Video-Konferenz.

 

Und die Krönung:

Es besucht uns noch der Lauterbach mit Vertretern des Ordnungsamtes und der Polizei.

 

Dann wird es aber eng für alle.

 

"Oh du seelige ..."

wolfgang schieweck - 7.12.20

6.12.2020

„ich weiß nicht, was sie ( die Impfung ) bewirkt….“

( Wieler, RKI )

 

Ich möchte folgendes im Voraus bemerken:

Bisher war ich nie ein Impfgegner. Schlimme Krankheiten und Epidemien sind seit Jahrzehnten fast ausgerottet worden, weil die Medizin Mittel gefunden hat, für deren Entwicklung sie zwar lange Zeit gebraucht hat, aber die so ausgereift sind, dass der Wirkungsgrad höher ist als die Zahl der Misserfolge. 

Masern, Pocken, Tetanus, Keuchhusten, Wundstarrkrampf...das sind nur einige Beispiele.

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Ich möchte eine Nachricht vorstellen:

Quelle ( phoenix Interview mit dem Leiter des  RKI, Herr Wieler, 15.10.2020 )

Zitat:

 

Und das Ganze noch einmal, weil...das muss man erst mal "verdauen":

Der Leiter des weltweit wichtigsten Institutes der Virusforschung sagt ohne Hemmungen:

  • Wir wissen nicht, wie die Impfstoffe wirken
  • Wir wissen nicht, wie gut sie wirken
  • Wir wissen nicht, was sie bewirken
  • Aber wir wissen, dass es gut ist, wenn bald Impfstoffe da sind.

 

Jetzt hat er noch folgendes zum Besten gegeben:

 

  • Er würde sich sofort und schnellstmöglich impfen lassen.
  • Aber leider gehöre er nicht zu irgendeiner Risikogruppe.
  • Und so müsse er warten. 

 

Er tut uns richtig leid. Oder ?

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Mal abgesehen von der Wut, die sofort hochkocht, möchte ich einen Vorschlag unterbreiten.

Und ich bitte darum, ihn schnellstens an verantwortliche Entscheider in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik weiterzureichen.

Hier ist mein Vorschlag ( Satire ):

 

1.) gebt den notleidenden Vertretern der Pharmaindustrie die versprochenen Milliarden, sie haben es ja auch verdient ( so viel Aufwand und so schnelle Forschungserfolge )

2.) stampft dann die bestellten Imfdosen in den Sondermüll

3.) befüllt 80 Millionen Spritzen mit Nährlösung

4.) spritzt uns alle und versprecht 99,9%ige Wirksamkeit ( einmal reicht )

5.) bringt täglich 24 Stunden Erfolgsmeldungen

6.) alle Menschen glauben an die Erfolge, legen die Angst ab und gesunden psychisch

7.) niemand kann durch Nebenwirkungen zu Schaden kommen

8.) das spart der Regierung Gerichtskosten, langwierige Verfahren und viel Geld

9.) die Regierung kann den Sieg über die Pandemie verkünden

10.) das gesamte Volk ist stolz auf die Regierung und das überragende Krisenmanagement.

 

Vielleicht können wir dann wieder in den bürgerlich-freiheitlich-demokratischen Alltag ( trotz mancher grusliger Nebenwirkungen ) zurück....

vorausgesetzt, dass das von der Mehrheit der Bevölkerung überhaupt noch gewünscht wird.

wolfgang schieweck - 6.12.20

5.12.2020

Jetzt sucht man nach Menschen, die über ihre Erfahrungen mit Corona berichten...( MDR Sachsen Ticker, 4.12.20 )

 

 

Im ersten Moment dachte ich nichts Böses.

Das hielt aber nur 5 Sekunden.

Dann erwachte mein Instinkt (lebe ja schon 30 Jahre im vereinten Deutschland)

und es meldeten sich erworbene Fähigkeiten beim Hinterfragen von Aktivitäten der modernen kapitalistischen Medien unter der alten Fragestellung:

"cui bono"?

 

Was hier sehr empathisch, mitfühlend und herzzerreißend klingt, das passt sehr gut in unser Zeitalter der voyeristischen Vermarktung

( und Selbstvermarktung ) vieler Menschen in den Medien.

Das betraf mal ausschließlich die Privaten. 

Ich will die Sendungen gar nicht aufzählen...jeder weiß, was ich meine: 

Schmuddel TV übelster Sorte mit Millionen Zuschauern.

 

Jetzt also "Corona-Erfahrungen" und "Corona-Erlebnisse". 

Das Leid von Menschen soll medial vermarktet werden...natürlich nur der Erziehung wegen. Weil doch so viele  "Covididioten" die Pandemiestimmung verderben und Wissenschaftler und Politiker in Misskredit bringen. Deswegen braucht man emotionale Berichte Betroffener, damit die schwerwiegenden Maßnahmen und Einschränkungen der persönlichen Freiheiten jeden Tag auf Neue gerechtfertigt werden können.

 

Gibt es dann bald "Corona-Reality-Shows". Werden Kamerateams Sterbende beobachten und die Trauernden interviewen?

Dann folgen: "Krebs-TV", "Alk-TV", "Unfall-TV", "Suizid-TV", "Familien-Gewalt-TV", "Fettsucht-TV", ...

 

Wir starten seit Jahren in eine Zukunft, in der das Private, das Persönliche, die Achtung vor dem Gefühl der Mitmenschen nichts mehr gilt.

Menschen tauschen freiwillig weltweit ihre Privatsphäre mit Millionen Unbekannten. Multimediakonzerne nutzen durch Diebstahl unsere Daten ( nachdem wir selbstverständlich zugestimmt haben ).....der Staat und seine Sicherheitsorgane sind interessierte Partner.

Warum sollten wir dann nicht auch noch unsere privaten Leidensgeschichten vermarkten.

Und die "Öffentlich Rechtlichen" sind mittlerweile dabei, aufzusatteln und verkaufen Pietätlosigkeit als pädagogische Empathie.

 

Das alles macht mich traurig.

 

Gleichzeitig bin ich ein wenig stolz auf mich "Alten Knochen-65", dass mich die Medien noch nicht "kaufen konnten".

wolfgang schieweck - 5.12.2020

4.12.2020/b

Masken für jede gesellschaftliche Situation

 

Zeiten der Not machen Erfinderisch.

Wenn bestimmte Dinge nicht mehr gut zu verkaufen sind, dann finden Menschen oft schnell neue Produkte, die sich gut vermarkten lassen.

 

Am Anfang des pandemisches Zeitalters gab es keine Masken. Ärzte und andere Wissenschaftler bestätigten, dass sie sowieso keinen Nutzen brächten. Dann brauchte man aber trotzdem viele, besonders in Krankenhäusern und Arztpraxen und es wurde bestellt, produziert und ganze Produktionsbereiche neu geschaffen.

So viel, wie heute produziert wird, das gab es noch nie.

Täglich werden Milliarden von ihnen verbraucht.

Da es keine technologischen Vorgaben für die so genannte "Bürgeralltagsmundundnasenbedeckung" gibt, kann eigentlich jeder Masken produzieren.

 

Recherchiert man im Internet, dann wird schnell klar: die Produktion, das Designen von Masken, die Werbung und der Vertrieb sind "in".

Masken in tausenden Varianten, der Modetrend zum Jahreswechsel 2020/2021.

Was man da finden kann ist einerseits Ausdruck von Fantasie und Geschäftssinn, andererseits Ausdruck von perverser Vermarktung von Unsinn und Unterstützung menschenverachtender Politik.

 

Auf Modewebsites, auf Plattformen von Druckereien, Büro- und Schulausstattern finden sich:

Masken für die Schule, das Büro, den Handwerker, den Geschäftsmann, den Bestatter, das Kindergartenkind, den Bräutigam, die Braut, für Senioren, Fahrradboten, Jogger, Kraftsportler, Blumenhändler...

Auch für Politiker mit Landesfarben, Sprüchen, Parteisymbolen.

 

Jetzt bekam ich eine Werbemail vom geschlossenen Gewandhaus mit einer Idee fürs Fest: "Die Gewandhaus Mund- und Nasenschutz- Maske".

Ich kann die Verzweiflung der Gewandhäusler verstehen...aber alles deutet auf Maskenpflicht auch in 2021. Immer mit Maske im Konzert?

Oder ist sie für zuhause gedacht.

Das Konzert über Internet und der Konzertbesucher auf dem Sofa mit Maske.

 

Irgendwann gibt es die Produkte für Gebärende, Krippenkinder, Weihnachtsmänner, Totengräber, Schwimmer, Saunabesucher und fürs Bett.

 

Wenn ich so im Alltag junge Leute sehe, von der Schule kommend, im Stadtgebiet, auf dem Fahrrad, spazieren gehend....und sie tragen überall, auch an der frischen Luft Masken, dann weiß ich, dass die Anbieter der Billionen modischen Masken, die demnächst produziert werden, ihre Kunden finden.

 

Und das auch in 2021, 22, ...Halleluja!

wolfgang schieweck - 4.12.20

4.12.2020/a

Sachsens Ministerpräsident gibt bekannt:

Betreff:(Corona Regeln im Dezember und am besten gleich bis März)

 

"die Menschen nur mit Einschränkungen belasten, die sinnvoll sind"

( 26.11.20, LVZ )

 

Zwei Beispiele für sächsische Verordnungen:

 

A)

"In Kindergärten dürfen die Kinder zweier Gruppen keinen Kontakt zueinander haben"

B)

"Silvesterböllerei wird in Sachsen (im Unterschied zu anderen Ländern) erlaubt sein"

Feuer frei!

 

Tja, man spürt sofort, dass unsere Volksvertreter und "Landesväter " wissen, was gute Politik ausmacht und was der Gesundheit dient.

Und die wirtschaftlichen Interessen sind nun mal sehr grundlegend für politische Entscheidungen. 

 

_________________________________________

 

Sind denn jetzt auch noch die letzten Hemmungen gefallen?

 

"Schnelltests auf Corona in Schulen".   ( Stern, 3.12.20 )....Satire oder alltäglicher Wahnsinn?

______________________________

...Lehrer testen sich selbst

...Lehrer testen Lehrer

...Lehrer testen Schüler

...Schüler testen sich selbst

...Hausmeister testet Schüler

...Schüler testen Lehrer

...Reinigungskräfte testen Schulleiter

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Alle Nerven liegen blank, allein schon deswegen, weil jetzt schon jeder angebliche Corona-Positivtest bei Schülern und Lehrern sofort Quarantäneanweisungen und Schließungen zur Folge hat. 

Jetzt also Selbsttests für Jedermann, am besten mit Tests, schnell mal bestellt bei Amazon, AliExpress, ebay...

jeder ist jetzt Arzt oder Krankenpfleger.

 

Wann sollen die Tests geschehen? Schon zuhause...im Unterricht...in den Pausen....auf dem Klo....beim Morgenkreis.....

und was dann?

 

Wer darf da wen anfassen? Wer darf sich wem nähern? Was ist mit fachlicher Kompetenz, medizinischer Sorgfaltspflicht, körperlicher Unversehrtheit?

 

Ich kann mich erinnern...es gab mal Zeiten, da durfte man als Lehrer keinem Schüler eine Kopfschmerztablette geben. Da drohten Konsequenzen mit lebenslanger Haftung für Folgeschäden.

 

Jetzt darf jeder Arzt spielen.

 

Und das Größte an diesem Unfug....

die Bemerkung in den Medien: 

" Die Schnelltests seien lange nicht so zuverlässig wie die PCR Tests"

Das heißt...eigentlich sinnlos.

Denn als Bestätigung müssten dann noch mehrere  "Bestätigungs-PCR-Tests" folgen, um sicher zu sein.

 

Wohin führt uns dieser Albtraum?

wolfgang schieweck - 4.12.20

3.12.2020

Weihnachtsmusik im Radio...

 

Meine Empfindungen sind nicht immer zuverlässig, oft täusche ich mich, nicht immer liege ich richtig. Das unterscheidet mich von sicher so manchem Top-Virologen und Politiker der "Jetztzeit".

Im Moment habe ich das Gefühl: es gibt in diesem Jahr, obwohl die Adventszeit gerade begonnen hat, kaum Weihnachtsstimmung im Radio und in öffentlichen Bereichen.

In den vergangenen Jahren war das manchmal so extrem, da konnte man in keinen Laden gehen, ohne nicht pausenlos mit Weihnachtmusik, vorwiegend englischer, bedudelt zu werden. Und die kam dort meistens aus dem Radio plus Werbung und Nachrichten.

Das setzte sich dann auf Bahnhöfen, in Schulen, Öffentlichen Einrichtungen, beim Friseur, im Fernsehen und im Radio fort.

Das Schöne aber zum Beispiel beim Radio: der Schalter, die Wahlmöglichkeit.

 

Aber in diesem Jahr ist alles anders.

Gibt es vielleicht eine staatliche Order, die Zurückhaltung fordert.

Will man etwa die Menschen nicht verärgern.

Oder kommt die Anweisung von ganz oben...von der WHO? Von dieser Seite hören wir ja täglich, wie gefährlich das diesjährige Weihnachten werden könnte.

Ich las sogar von "tödlichen Wehnachten 2020" und einem schlimmen Winter 2021, der viele Opfer fordern könnte.

Dazu passt keine Weihnachtsmusik.

 

Das Furchtbare wäre ja auch, wenn die Menschen zu Hause, beim Schein der Pyramidenkerzen, Stolle essend, Weihnachtsmusik hörend, auch noch singen würden.

Singen ist fast überall verboten.

Am besten man geht zum See spazieren und singt mit den Wasservögeln um die Wette. Aber zu Hause....das geht gar nicht.

Für unsere führenden Wissenschaftler eine Horrorvorstellung, bei der sie sofort die ansteigenden Kurven in den Diagrammen vor Augen haben.

 

Also Vorsicht!

Den Plattenspieler, das Smartphone, das Radio oder den Multimedia-PC nicht zu laut aufdrehen.

Nachbarn könnten auch den Eindruck einer Anti-Corona-Party bekommen und beim Ordnungsamt anrufen.

Das ist ja mittlerweile Bürgerpflicht.

 

Heute las ich so nebenbei eine Überschrift, die mich sehr beunruhigt hat...

und das vor allem wegen der Rhetorik, der Wortwahl:

... Sich schnellstens und ohne Bedenken impfen zu lassen sei patriotische Pflicht ...

Das hat so etwas militärisches in sich. "Hand an die Hosennaht!"..."zu Befehl!"

wolfgang schieweck - 3.12.20

(Satire)

Satire ist eine Kunstform, mit der Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert werden. Typische Stilmittel der Satire sind die Übertreibung als Überhöhung oder die Untertreibung als bewusste Bagatellisierung bis ins Lächerliche oder Absurde. Wikipedia

 

Bleibt alle bis Weihnachten zu Hause...

Was hier so brachial daherkommt...ist keine Aussage von mir.

Aber eigentlich ist der Gedanke gar nicht so schlecht.

Dazu später...im 2. Teil.

.......................................................................................................

Wer ist die Quelle dieser Aussage?....und das hat noch nichts mit meinem satirischen Text zu tun.

 

Drosten, 1.12.20, in der NOZ ....................

Der Mann ist gut!

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Nun zum Teil 2: Die Satire, das Weiterspinnen der Ausgangssituation.

 

Da man uns fast täglich dazu auffordert, schon bei EINEM typischen Symptom zu Hause zu bleiben, den Arzt anzurufen und in private Quarantäne zu gehen....

stelle ich mir als Konsequenz das folgende Szenario vor:

 

  • alle Bürger der Bundesrepublik bleiben ab sofort zu Hause
  • irgend ein Symptom verspürt jeder ( ich z.B. im Moment Kopfschmerzen )
  • alle sind solidarisch
  • alle schützen alle
  • und wir schauen mal, was passiert und verstecken uns.

 

Ich hoffe nur, dass jeder ein paar Kerzen, Streichhölzer, eingefrorenes Brot, Marmelade, eine gute Salami, Wasserflaschen und Klopapier zu Hause hat. 

Dann bricht die gesamte Volkswirtschaft und die Infrastruktur zusammen.

 

Damit wir wegen fehlender Wärmeversorgung nicht frieren, legen wir uns alle ins Bett.

Es gibt dann kein Fernsehen, Radio, Mobilfunk, kein Internet......also keine Nachrichten.

 

Und irgendwann, nach 2/3 oder erst 7-14 Tagen fahren dann Autos mit Lautsprechern durch die Straßen und verkünden:

 

" Alles gut...Coronakrise überwunden...ran an die Arbeit"

.............................

Dann könnten wir sogar Weihnachten feiern. Sogar so, als ob nie etwas gewesen wäre.

wolfgang schieweck 2.12.2020

2.12.2020

 

"Eigentlich bin ich geräuschempfindlich"

 

Bei meinen Spaziergängen in der Natur besuche ich auch immer wieder den Schlosspark der Robert Koch Klinik gleich bei uns hinterm Haus.

Ich genieße dort, wie auch bei meinen Rundgängen am See, die Ruhe in der Natur.

Nicht, dass ich nicht gern auch mal etwas lautere Musik mag. Immer wenn ich allein zuhause bin, dann gönne ich mir was Gutes von Dylan, Lennon, Clapton und Co., auch mal etwas lauter.

Aber eigentlich bin ich geräuschempfindlich und nach 2 Jahren Abstinenz vom Schulalltag merke ich, dass Alltagsgeräusche von Menschen in Gruppen für mich nicht gut zu ertragen sind.

Besonders extrem: Kindergeschrei.

Wie heißt es so schön: "Es hat seinen Sinn, dass man kleine Kinder aufziehen sollte, wenn man jung ist".

Neulich, als ich wieder im Park war, wählte ich den äußeren Weg zurück in unser Wohngebiet und so kam ich an einem Kindergarten vorbei. 

Wildes Geschrei...kaum zu steigern...und ohne Pause. Laute gesunde Kinderstimmen.

 

Mir war plötzlich sehr wohl zumute.

 

Der Wahnsinn, kleineren Kindern Maulkörbe in Maskenform zu verpassen, gilt noch nicht bei uns in Sachsen.

Da leben unsere Mitbürger in Bayern und anderswo schon in einer anderen Welt.

Ich gehöre zu den Menschen, die so etwas als Kindesmisshandlung betrachten.

Politiker, die derartige Maßnahmen anweisen, tragen nichts Menschlich-Emphatisches in sich.

Eigentlich sollten sie dafür vor Gericht.

 

Ich ging weiter in Richtung Ruhe.... in das Innere des Parks ....

und ...

ich fühlte in mir die Hoffnung, dass nicht alle Politiker und Administratoren von Verwaltungsrichtlinien ihre Menschlichkeit im Tresor des Beamtenstübchens abgegeben haben...

sondern die Ratschläge von wirklichen Kinderärzten und Psychologen beherzigen.

 

Beim weiteren Spaziergang hörte dann Amseln, Krähen, Rotkehlchen und Blätterfall. Auch Buntspechte, die klopften 

und meine eigenen Schritte im Laub.

 

wolfgang schieweck - 2.12.20

1.12.2020

"app-gesteuert"

 

Meine Bilder der 4. Ausstellung im PEP-Center Leipzig Grünau habe ich gehängt. Diesmal wieder Malerei. 10 Ölmalereien aus den Jahren 2019 und 2020. Und ein großes Bild von 2017

Damit genieße ich wiederholt das Privileg, ausstellen zu dürfen, obwohl fast alle Kultur- und Kunsteinrichtungen geschlossen sind. Das Besondere meiner Bilderpräsentation: Sie sind in großen Schaufenstern von außen, vom Fußweg aus zu sehen.

Das ist eigentlich eine gute Sache, denn Galerien leben zwar von ihrem Ambiente, der Stimmung, der Ruhe und sind ein besondere kleine Welt, aber der Betrachter muss sie erst einmal betreten.

Und da beginnt schon das Problem. Es gibt Schließtage, Öffnungszeiten, Aufsicht und man sollte Zeit einplanen.

 

Sie hängen also, meine Bilder und das sogar bis Ende Januar 2021.

Jeden Tag, auch nachts, ganze 60 Tage und immer sichtbar.

 

Das Aufhängen der Bilder war heute nach 2,5 Std. relativ schnell gemeistert. Ich habe ja Zeit, mich treibt niemand und ich bin ganz allein für das Ganze verantwortlich. 

Was ich wieder beobachten konnte, und das schon das vierte Mal, das meiner Meinung nach sehr sonderbare Verhalten der Passanten.

 

Beim Aufhängen der Bilder stand ich so nahe am Glas der großen Fensterscheiben, dass der Abstand zu den Passanten eigentlich nicht größer als 1-2 m war.

In den 2,5 Stunden gingen ca 150 Menschen an den Scheiben vorbei. Entweder zum Einkaufen in die Passage, zur Bank oder sie wollten zur Straßenbahn gleich gegenüber.

Ich behaupte: niemand kann an den Scheiben entlang gehen, ohne zu sehen, dass hinter ihnen etwas passiert.

Von den 150 Personen schauten aber allerhöchstens 10-15 in meine Richtung. Zirka 90%  der Leute schauten auf ihr Handy, starrten gerade aus oder zum Boden.

Vielleicht haben sie gespürt, dass sich da etwas abspielt, aber sie trauten sich nicht, den Blick zur Seite zu wenden.

Aber warum? Angst vor Kontakt, Scheu vor Unbekanntem, Verdrängung  visueller Angebote, die ein wenig Zeit fordern, Eile, dringendes Geschäft, Termine, ... Horror vor Ansteckung ...

oder etwa Fernsteuerung.

 

Ich bin ein neugieriger Mensch und ich reagiere auf visuelle Reize, auf Neues, auf Veränderung. 

Wenn ich an so einer Scheibe entlang laufen würde, ich müsste hinschauen, was da passiert. Zumindest schauen, stehen bleiben, kurz innehalten. Das was sich abspielt, dass muss mir ja nicht gefallen. 

 

Sind die meisten Menschen schon so sinnlich und emotional abgestumpft, dass sie in ihrer Umwelt nur noch das wahrnehmen, was in ihrem "Minimalplan" vorgesehen ist, um das Überleben zu sichern?

Roboter mit aktuellem Chip, einem Tagesplan, "app-gesteuert".

 

Oder bin ich der "Nicht-Normale Spinner" und "Ewiggestrige""

wolfgang schieweck - 1.12.20

30.11.2020

wolfgang schieweck 30.11.20

Ich habe meine Brille zurückbekommen...

 

Eine Woche ohne meine gute Brille.

Nur Überschriften...

Bilder...

nur Großes.

Eigentlich kein Verlust. 

Aber es ist so eine Sache mit der Gewohnheit.

 

Die beim Drogisten gekaufte 4.99€ Brille war eigentlich herausgeworfenes Geld ...aber egal...ich konnte wenigstens die zu kleine Schrift auf Medizinpackungen lesen.

 

Jetzt also wieder "meine Gute"..."meine Teure"..."die Gewohnte"..."gut Sitzende".

 

In die Zeitung schau ich nicht...hab es mir versprochen ( bis nach dem KRIEG* ).

Und ich schaue auch nicht auf das, was der Landeschef zusammen mit allen Einheitsparteien beschlossen hat.

Werde es schon im Alltag mitbekommen, was erlaubt ist und was nicht.

 

Aber ich sehe jetzt im IPAD wieder meine Bilder, Fotos, Details, die Schrift meiner Texte für das geplante Buch.

 

Was will ich mehr.

 

Gut dass ich draußen keine Brille brauche. Die Natur ist zum Glück so organisiert, dass man alles auch ohne zu viele Details sehen, hören, riechen, fühlen und tasten kann.

Und das auch wenn das Augenlicht schon nicht mehr perfekt ist.

Dafür gibt es mehr "Ganzheitliche Eindrücke", das ist der wahre Genuss.

Nicht selten ist es besonders gut, wenn man die Augen sogar schließt.

Zumindest für einige Sekunden.

 

Muss nur aufpassen, dass ich mich festhalte oder setze.

Das mit dem Gleichgewicht war auch schon mal besser.

 

Frohe Adventszeit....

..................

[*] keine Erfindung von mir.....Der Chef der Franzosen sprach vor einigen Monaten vom Krieg gegen das Virus

29.11.2020

 Liebe Mitmenschen...

 

wenn euch das Leben lieb ist, ihr also nicht an Angst, Depression, Vereinsamung und Frust zugrundegehen wollt...

dann geht in die Natur und atmet tief durch!

 

Aber...wenn euch das Leben lieb ist,

bitte ohne Maske!

 

An der frischer Luft, im Park, am See, eben in der Natur, da gibt es keine tödlichen Viren. 

Ich weiß das. Denn ich bin jeden Tag draußen.

 

Die allertödlichsten Viren, Bakterien und Keime sind im Moment die Nachrichten.

Wir werden bombardiert, mit Dauerfeuer beschossen, plattgedrückt, deprimiert, verängstigt und vor allem beleidigt.

 

Ich wehre mich und werde mich weiter wehren.

Boykott!!!

 

Die Sprache der Medien ist so angriffsorientiert, so dass man nach wenigen Minuten fast bereut, überhaupt noch zu atmen.

Man fühlt sich sofort als Gefährder, Feind, Unerwünschter und Aussätziger.

 

Ganze Forschungsgruppen mit dutzenden Studenten, Assistenten, Doktoranden und Professoren haben jetzt, gefördert durch Steuermittel, die Pharmaindustrie und die Medizinwirtschaft, herausgefunden, dass eigentlich jeder Ort, an dem Menschen sich näher kommen, eine Art Todeszone sein kann. Die Aussage für den Leser: "Rette sich wer kann", es gibt nur noch Tod und Krankheit um uns herum.

Das habe ich gestern im Netz kurz gelesen, aus dem pseudowissenschaftlichen Text herausinterpretiert und dann die Website sofort und schnell gewechselt.

 

Die wahre Rettung:

Boykott der Nachrichten, Presse und des Fernsehens ...

 

Vertraut der Natur und dem normalen Menschenverstand.

 

Nach Aussage unserer Kanzlerin wird dann im nächsten Jahr alles anders. Der schlimme Winter wird ein Ende haben..sagt sie.

Und dann kommt  ....aber das weiß sie noch nicht...

vielleicht der Frühling?

Ja, und auch die … die Bundestagswahl…

 

Wenn man den Umfragen glaubt, dann will die Bevölkerung fast einmütig, dass sie weiter macht. Sie sei so unglaublich mitfühlend und manchmal so erschütternd emotional, wie gestern in ihrer Videobotschaft.

 

Na dann, schöne Adventszeit!

wolfgang schieweck - 29.11.20

28.11.2020

Ich habe da so eine Vermutung...

 

Die Tage sind jetzt wieder extrem kurz. Gerade ist man zum Spazieren heraus aus dem Haus, die Sonne lacht, da kommt man nach einer Stunde schon im Dunklen wieder nach Hause.

Hat aber auch einen Vorteil.

Man sieht die vielen Lichter in den Fenstern.

Es wird weihnachtlich "illuminationstechnisch aufgerüstet". Gerade bei uns im Wohngebiet mit Hochhäusern ein imposanter Anblick.

Ich kann mich täuschen, viele Lichter, Sterne, flackernde Leuchtketten gab es schon immer...

aber in diesem Jahr scheint alles noch ein bissel mehr zu leuchten...

und das schon lange vor dem ersten Advent.

Ist das vielleicht eine heimliche Art von Widerstand?

Der Versuch der Menschen, den Einschränkungen in der Öffentlichkeit mit  privater "Hochrüstung" zu begegnen.

"My home is my castle", sagten schon unsere angelsächsischen Vorfahren.

Verteidigung des Privaten. Türen zu. "Wir bleiben Zuhause", sagt auch Frau Merkel.

Vielleicht kommen die Menschen in dieser Notstandszeit auf diese Weise etwas enger zusammen und feiern mal wieder Weihnachten im Familienkreis, ohne viel Brimborium im Vorfeld einer marktwirtschaftlichen Ekstase.

Das Ganze natürlich in Abstand!

Die Händler, die Kneiper und die Kulturschaffenden tun mir trotzdem leid.

Aber da hat die Weihnachtsbotennotstandsregierung ja viele Ausgleichshilfen und Unterstützungsmilliarden in den Sack gepackt.

 

Und wenn es jetzt noch schneien würde....

dann könnten wir auch noch singen: "leise rieselt der Schnee"...

aber natürlich nur leise...wegen der virenverseuchten Aerosole, die wir alle auch beim Singen versprühen.

wolfgang schieweck - 28.11.20

27.11.2020

"Merry Little X-Mas in der Hochsicherheitszone"

(Schwarze Satire)

 

Seit Monaten meide ich Einkaufszentren, aber gestern musste ich zur Post. Also - Maske auf und durch!

Jetzt ist das Maskieren ja bekanntlich auch schon außerhalb der Läden Pflicht und die Abscheu bezüglich des Betretens solcher Konsumtempel ist bei mir kaum noch zu steigern.

Postangelegenheit war erledigt, ich wollte eigentlich so schnell wie möglich raus an die frische Luft.

Doch dann war ich inkonsequent. Abzweig Richtung Saturn und .... Stop!

 

Ich befand mich in der falschen Etage. Ein Security-Mitarbeiter verwies mich auf das Erdgeschoss, denn oben ist ab sofort nur noch Ausgang.

Eigentlich ein Grund, sofort das Haus zu verlassen.

Und noch einmal Inkonsequenz meinerseits. Hinein durch die richtige Tür, an zwei Security vorbei und ich war im fast menschenleeren Raum. So viel Ware und keiner kauft ein. Eine Überflussgesellschaft kurz vor dem Kollaps.

 

Als Analog-Fan wollte eigentlich nur mal bei den Schallplatten schauen. Aus dem Schauen wurde ein Lustkauf.

"Johnny Cash: American II" - Unchained".

Dann: Kasse, 2 Personen mit Abstand von jeweils 2 Meter und dazu: "...merry little x-mas...in Endlosschleife aus allen Lautsprechern.

Der erste der 2 Kunden im  ausgedehnten Verkaufsgespräch. Ich denke, er kannte die Kassiererin und hatte sie schon lange nicht mehr gesehen. Mir wurde warm und wärmer und die Luft immer knapper.

Dazu: ..."merry little x-mas" über alle Lautsprecher.

Dann plötzlich Abschaltung, mitten im Titel...Platte kaputt? 

Ruhe ... wie angenehm.

Denn weihnachtliche Stimmung will so gar nicht aufkommen.

Ich denke, dass zur Situation besser die Audio-Beschallung mit den neuesten Coronadaten des Robert Koch Institutes passen würden. Natürlich gewürzt mit den neuesten Zahlen der Todesfälle. Gesplittet in Leipzig, Sachsen, Deutschland, Europa, Welt...

Damit uns, wie F.U. Montgomery vorgestern klar machte, doch endlich die "mörderisch-todbringende Gefahr von Weihnachten" bewusst wird.

 

Aber bitte: immer schön als Endlosschleife.

............................

PS

Dazu hörte ich am Abend dann noch die frohe Botschaft unserer Kanzlerin: 

Sie meinte, dass der Winter hart werden würde, aber er gehe auch mal zu Ende.

Wie recht sie hat.

Für solche Aussagen muss man sie mögen. 

 

wolfgang schieweck - 27.11.2020

26.11.2020

 

Zur Fragestellung:

wie sollten Journalisten, Nachrichtensprecher, Leiter von Diskussionsrunden und Kommentatoren in den elektronischen und auch gedruckten Medien mit uns, den Empfängern der Informationen sprechen. Welche Worte sollten sie wählen und welche Tonart?

 

20.09 "ard extra"

Frage des Fernsehjournalisten an einen Gesprächspartner LMU München

"wieviele Tote haben wir noch zu erwarten?"

 

Dieser eine Satz ist eigentlich schon ausreichend, um die Qualität der aktuellen Medienlandschaft zu bestimmen.

Beginnt man mit diesen Worten eine Sendung?

Wird etwa geschossen, fliegen Bomber, droht morgen jemand mit der Atombombe, steht allgemeine Mobilmachung bevor?

Selbst in Zeiten der Kriege, da versuchten die Nachrichten zu beruhigen, zu deeskalienen, vielleicht auch zu beschönigen...

Alles mit mit dem Ziel, nicht Angst zu schüren, sondern Optimismus.

Dass sachliche Information in Krisenzeiten auf der Strecke bleibt, das ist klar....

aber im ersten Satz, den Gesprächspartner zu einer vermuteten Zahl von Toten zu befragen, das ist einfach schäbig.

Dieser Journalist sollte im Leichenschauhaus arbeiten. Dort ist die Frage sicher ab und zu aus logistischen Gründen angebracht.

 

Aber...

es geht auch noch schlimmer.

Der Weltärztechef...Montgomery...

er spricht in den Medien von "tödlichen Weihnachten". Ebenfalls gestern am 25.11.

 

Na dann: Advent, Advent, die Stimmung brennt!

wolfgang schieweck - 26.11.20

25.11.2020

tagesschau 

Nachricht vom 25.11.2020

 

....Die Bevölkerung sei selbst schuld an der ständigen Verschärfung der Beschränkungen....

 

Das hat die WHO festgestellt.

 

...Nur 60 Prozent der Menschen tragen eine Maske. Bei 90 % wäre alles wieder gut...und die "Lockdowns" hätten ein Ende......

 

......................................................................................................

 

Ich kann mich nicht davor wehren, das Gefühl zu haben, als ob man im Gespräch mit uns davon ausginge, es mit unmündigen Kindern zu tun zu haben.

 

Erstens ist mit dieser Information nicht gesagt, wo man diese 60% gemessen hat.

An den Orten, an denen es vorgeschrieben ist? Oder von 0-24 Uhr an jedem Tag, an jedem Ort, bei jeder Person?

Überall dort, wo Masken vorgeschrieben sind, sehe ich nur Menschen mit Masken. Und zu oft sehe ich sie auch dort, wo es gar nicht notwendig und sogar sinnlos ist.

 

Zweitens erwartet man doch von uns nicht etwa, zu Hause, im Bett, in der Badewanne, im Garten, im Wald, im Park oder auf dem Balkon eine Maske zu tragen.

Wenn doch, dann könnte man vielleicht tatsächlich denken, dass mit der Angabe 90% als Wunschvorstellung der WHO, der fast vollständige Alltag gemeint ist, in dem wir uns hinter diesem "Obskuren Ding der Ohnmacht" verstecken sollen.

 

Und sicher wären 100% noch besser....

dann wäre morgen "Corona" schon vorbei und wir könnten Weihnachten feiern und vorher sofort auch noch Ostern und Pfingsten nachholen.

 

Mein Gott....wie blöd sind wir, dass wir das nicht begreifen, wo sich doch die WHO und die angeschlossene milliardenschwere Medizinindustrie so viele Sorgen um uns macht.

 

wolfgang schieweck - 25.11.20

24.11.2020

...habe den Fehler gemacht und in eine Zeitung geschaut --- "Spiegel"

(online 24.11.20 )

FOTOMONTAGE

22.11.2020

wenn ich in die Zeitung schaue ...

 

 

Im Voraus möchte ich betonen, dass ich Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften seit langer Zeit ablehne. Es war einmal...

Die Zeiten sind so, dass ich eigentlich bei keinem Printmedium mehr das Gefühl habe, dass ich das selbe Produkt, des gleichen Herausgebers über längere Zeit ertragen könnte.

 

Die Tatsache der Onlineverfügbarkeit von interessanten Informationen von Herausgebern, die nicht zu den Medienmonopolen gehören ist ein weiterer Grund und eine wunderbare Alternative.

Ich denke auch, dass meine Bildung, Erziehung, meine Instinkte und meine Lebenserfahrung eine gute Grundlage sind, um einschätzen zu können, wer ehrliche menschliche, friedvolle und sachliche Information und Diskussion anbietet.

 

Dennoch schaue ich ab und an durch die Seiten einer Leipziger Zeitung, die ich, meistens einen Tag später, mitgebracht und geschenkt bekomme.

Lange Zeit war es so, dass ich hauptsächlich diese Möglichkeit des Durchschauens nutzte, weil diese Zeitung ja auch als lokales Blatt über interessante Kulturereignisse im Umkreis berichtete.

Aber das ist ja momentan und wahrscheinlich bis auf Weiteres sowieso kein Thema mehr.

 

So bleibt zur Zeit so mache Zeitung geschlossen und landet im Altpapierstapel oder ich schaue kurz hinein und werde von einer Art des Alltagsjournalismus abgestoßen, der mich an DDR-Zeitungen erinnert.

In fast "einmütiger Geschlossenheit" warnen Zeitungsleser in der Leserpost vor der Vereinnahmung der 89er Ereignisse durch so genannte selbsternannte Verschwörer, Coronaleugner, Rechte und Antisemiten, Faschisten und Esoteriker.

In mehrseitigen Artikeln werden die US-Wahlen, Impfstoffentwicklungserfolge, schlimmste Tendenzen der Pandemieentwicklung, antirussische Propaganda und der Zeigefinger auf antidemokratische Politik der Schurkenstaaten ausgebreitet. Diskussion, Gegenüberstellung verschiedener Meinungen und Auffassungen oder vielleicht sogar krische Meinungsäußerung gibt es kaum noch oder gar nicht.

 

Dabei ist die Zeitung größer, bunter, dicker und teurer als jemals zuvor.

Dumm nur, dass das Klopapier heutzutage so weich und angenehm ist. 

Früher hätten wir uns die Zeitung in kleine Stücke gerissen und auf der Toilette knüllend zum Putzen benutzt.

 

Und wenn man dann im Netz auf die Bildzeitung stößt ( dieses eigentlich grusligste Blatt im deutschen Blätterwald ) und wie schon der Kabarettist Volker Pispers meinte: "eine Zumutung für jeden darin eingewickelten Fisch auf dem Markt"...

wenn man also plötzlich in der "Bild" einen Artikel lesen kann, der mal die Politik der Merkelregierung kritisiert und Sinnhaftigkeit von Maßnahmen hinterfragt, dann steht die Welt für mich plötzlich noch intensiver auf dem Kopf.

 

Und jetzt eine positive Nachricht:

gerade hatte ich mich auf solch eine Internetseite "verirrt", die mittlerweile wie viele andere von durch den Staat gesponserte Korrekturplattformen als "Verschwörungsseite" diffamiert wird, da  hörte und sah ich ein Interview.

 

Ganze 45 Minuten Hochgenuss der Gesprächsführung. Eine kompetente, menschliche, freundliche Gesprächsführerin, die nicht nur interessante Fragen stellen konnte, sondern auch zuhörte und ein Gesprächspartner vom Theater, der auch einmal im Fernsehen seine Sendung hatte, der freundlich, optimistisch, aber auch traurig und kritisch Rede und Antwort gab. Das Ganze in Ruhe, mit größtem gegenseitigen Respekt und ohne Aggressivität von beiden Seiten, wie heute in den qualitativ unübertroffenen Sendungen der ÖR und der Privaten (manchmal auch gespielt, weil das ja der Kunde so will und es zur "Polit-Unterhaltung" gehört)

 

Solche Beiträge würde ich mir als Fernsehsendungen wünschen...

aber das ist Illusion im Jahr 2020.

14.11.2020

Heute - ein Text - ganz persönlich

Ich habe noch viel Holz im Keller...

 

Jeder kennt Zufälle, die zu irgendeinem Zeitpunkt das eigene Leben irgendwie beeinflusst haben. Mal unwesentlich, mal stärker und manchmal radikal.

Nicht immer ist das, was dann ausgelöst wird, vorherzusehen. Über positive oder negative Folgen ganz zu schweigen, wobei negativ anmutendes manchmal in der Folge ins Positive umkippt.

"Chaos und Kreation" war im Herbst 2017 der Titel einer Ausstellung, die ich in Herborn in Hessen gestalten durfte.

Im Mittelpunkt standen Werke, die seit dem Jahr 2014 in großer Zahl entstanden sind. Bis heute sind es über 80 "Bilder aus Holz und Farbe auf Leinwand"- Material und Farbmontagen. Diese Bilder entstehen in der Tat aus Chaos, Zerstörung und Wiederbelebung.

Hätte ich nicht eines Tages im Jahr 2014 im Kreativzentrum Grünau diese Kiste mit den skurrilen Holzresten gesehen, diese Bilder wären nie entstanden.

Ich sah sie und wusste sofort, dass ich sie mitnehmen muss. 

Diese Holzreste waren Abfälle aus einem Handwerksprozess, Zuschnittreste aus Sperrholz, die hauptsächlich beim Vorbereiten von Korbflechtworkshops entstanden waren. Ihr offizielles Schicksal: Abfall...Container....Verbrennung.

Ich fragte, bekam sie, nahm eine Kiste mit und reservierte mir schon die folgenden.

Zu Hause angekommen, stand die Kiste eine Weile einfach nur so in meinem Atelier und ich wusste nur: "da wird mir etwas einfallen, ich mache daraus etwas", aber konkrete Vorstellungen waren das noch keine.

 

Was dann eines Tages folgte war wie ein Spiel im Kindergarten-Sandkasten. Ich legte eine Folie auf den Boden, kippte die Kiste aus und begann mir die Holzteile etwas genauer anzuschauen. Anfassen, fühlen, legen, sortieren, auswählen, kombinieren, legen, verschieben, addieren, verdrehen, verwerfen von Kombinationen....all das waren Handlungen die folgten. Aber das zeigte mir bisher nur, dass ich collagetechnisch gestalten könnte. Gleichzeitig kam der Gedanke auf, dass dreidimensionale Objekte auch eine Gestaltungsrichtung sein könnten.

Nach dem Legen und Kombinieren von Holzteilen auf Pappe wurde mir schnell klar, dass so etwas keine Stabilität hätte.

Zum Glück sah ich meine noch rohen Keilrahmen-Leinwände in der Raumecke und das Erproben fand ab sofort auf diesen stabilen Bilduntergründen statt.

Wenn ich mich recht erinnere, dann lag die erste grobe Komposition einige Tage auf dem Fußboden und wie ein Schachspieler, der mit sich selbst um den Sieg streitet, verschob ich ab und zu Holzteile, ließ alles eine Weile in Ruh', um dann einige Zeit später erneut zu verschieben. 

Angewöhnt habe ich mir, die Zwischenschritte zu dokumentieren. Diese Fotos haben mir schon einige Male geholfen, gute Zwischenschritte zu reanimierem, denn nicht immer ist das Weiterspielen von Erfolg gekrönt. Manchmal spiele ich auch gute Ersterfindungen kaputt. So ist das nun mal, wenn man in ungewöhnlichen, erfinderischen, also Kreativ-Prozessen tätig ist. Davor habe ich keine Angst.

Ist eine Collage-Komposition dann geglückt und weitere Veränderungen der Ausgangslage von mir nicht gewollt...

dann folgt:

Einsatz von Sprühfarbe, Verschiebungen, erneutes Sprühen, Fixieren, Festkleben, Malen Zeichnen, Einfügen, Einkleben von Materialien.

Ein manchmal schneller und ab und zu sehr langwieriger Prozess.

Über 80 Bilder sind so "geboren", einige haben Besitzer gefunden, viele stehen im Atelier und werden hoffentlich bald mal wieder in einer Ausstellung präsentiert.

Und neue Bilder kommen sicherlich hinzu, denn....erstens bin ich ein "Spieler" ...

und zweitens: "ich habe noch viel Holz im Keller".

13.11.2020

Wolfgang Schieweck - 13.11.2020

Was wäre passiert,

 

wenn 1989 im Herbst Demonstrationen erlaubt gewesen wären ( so etwas hätte ja durchaus Element auch einer sozialistischen Verfassung sein können...nehmen wir es einfach mal an, wegen des demokratischen Deckmäntelchens ) ...

und die DDR-Gerichte und Stadtverwaltungen hätten gesagt: 

"Demonstrieren ist ein Grundrecht", das ist unantastbar.

 

Was wäre passiert,

wenn dann trotz dieses Grundrechtes beschlossen worden wäre, die Ausführung von Demonstrationen situativ-pädagogisch-administrativ zu reglementieren?

 

Zum Beispiel von der Stadtverwaltung in Leipzig im Oktober / November 1989 mit folgenden...

 

Auflagen:

 

  • maximal 500-1000 Teilnehmer
  • alle laufen mit Abstand und Anstand
  • anfassen und umarmen verboten
  • nur auf vorgesehenen Plätzen, weit weg vom Zentrum, darf demonstriert werden
  • niemand darf laut reden, singen oder lachen...Ansteckungsgefahr
  • alle schützen sich mit Mund- und Nasenschutz ( Zeitraum der alljährlichen Grippe )
  • alle bleiben an einer Stelle stehen
  • ein gemeinsames Gehen durch die Straßen der Stadt ist nicht erlaubt
  • offenes Feuer, wie Kerzen und Fackeln sind verboten...weil Verletzungs- und Brandgefahr

 

Das Ganze verbunden mit der Aufforderung und Erwartung, sich von eventuell mitgehenden:

 

Nazis, 

Kaiser Wilhelm Fans,

Ausreisewilligen,

Gorbatschow Sympathisanten, 

Israel Kritikern ( also antisemitische Weltverschwörungsfanatiker), 

Kohl-Verehrern,

Genscher-Freunden,

Heilpraktikern,

Impfgegnern,

Stalinisten, 

Asozialen,

Randalierern,

Anarchisten, 

Punkern, 

westdeutsche Kapitalisten, 

kirchenbeeinflusste Pazifisten, 

internationale Imperialisten 

und vielen anderen Verschwörern und Querulanten

 

sofort zu distanzieren.

 

Was wäre passiert? ...

im Herbst 1989 in Leipzig und den anderen Orten des Widerstandes gegen ein antidemokratisches politisches System, das sich vom Volk abgehoben hatte?

 

Und wie wäre die Geschichte verlaufen?

 

Ich denke, das wären bestimmt weltbewegende Demonstrationen geworden, von denen man heute stolz in Geschichtsbüchern berichten könnte ( alle jährlichen Gedenkveranstaltungen eingeschlossen ).

 

Oder irre ich mich?

 

12.11.2020

"Alles wird gut ... ich habe die Nachrichten gelesen."

 

Wolfgang Schieweck

November 2020

 

 

Der Wendepunkt der Krise ist erreicht...das habe ich vorgestern morgens in den Nachrichten gehört. 

 

Nachrichten kommen ja für uns extra 3 Minuten vor der vollen Stunde, damit wir immer die ersten sind, die das Neueste und Wichtigste in 2 Minuten Gesamtzeit aus dem Weltgeschehen erfahren....oder auch nicht.

 

So hieß es gestern: "die Aktienkurse von wichtigen Branchen steigen wieder".

Das wäre soweit nichts Neues, denn in der so genannten Coronakrise gehen zwar Kleinunternehmer zugrunde, Kultureinrichtungen müssen schließen, Reisebüros sind bankrott, Einzelselbständige können ihre Mieten nicht mehr zahlen...na und so weiter ...aber die Internet-Global-Player wie Amazon, Web-Apotheken, Apple, Microsoft, die Post,  Paypal, Netflix ... fahren gute Gewinne ein.

 

Das wissen wir.

 

Die Krönung ist aber, es geht bei der Radionachricht um "Corona-Aktien", also die Aktiengewinne der Pharmaindustrie. Endlich scheint vor allem ein deutsches Pharmaunternehmen kurz vor der Genehmigung des Wunderimpfstoffes zu stehen und die Zahlen bei DAX und Co. preschen in die Höhe.

 

Die LVZ titelte sogar auf mindestens 2 Seiten: "Hoffnung für Millionen" und sie meinten vielleicht unbeabsichtigt:

" Millionen-Gewinne für die Medizin-Industrie". Ein weltweiter Wettkampf erzeugt Gewinner und Verlierer. Medien beklagen, dass wenn das so weiter ginge,  man den Menschen kaum noch vermitteln könne, dass es um Gesundheit gehe. 

 

Regierungen haben schon viel Geld bereit gestellt, vorbestellt und vorfinanziert, um von den "Erlösern" Milliarden von Impfstoff-Dosen zu kaufen, damit endlich unsere Steuern mal wieder humanitären Zwecken zugute kommen.

Na ja, so ein Impfstoff hat eben seinen Preis und kostet ja viel Forschungsarbeit und Entwicklungszeit. 

Normalerweise. Manchmal gehts auch schneller.

Der größte Gesundheitsfachmann aller Zeiten, der Bill,

der hat ja gesagt ( und die Impfstatistiken bestätigen das, was man nachlesen kann ), wenn nur 4-5  Promille der Geimpften Schäden davon tragen oder sterben würden, also ca. 1,5 Millionen Menschen weltweit, dann sei das ein normale Risiko bei neuen Medikamenten und nicht zu vermeiden.

Wer schon mal im Krankenhaus war, der weiß, was man da so alles unterschreiben muss.

Und ein Medizinschaden muss erst mal nachgewiesen werden. 

Gut, gehen wir mal davon aus, alle werden die Impfung nicht bekommen. Nicht alle Staaten und Finanzministerien sind so reich an Mitteln wie Deutschland.

Damit wir alle begreifen, dass nur die Impfung uns retten wird, lesen wir das immer wieder jeden Tag in der Zeitung und hören es in den "NEWs", wie es heute so anglomodern heißt.

Wie sagt man schon seit der Antike: 

"Die noch so schlimmste Lüge wird in den Köpfen der Menschen zur anerkannten Wahrheit, wenn man sie nur lange genug und ständig wiederholt".

Dazu kommt, wie bei jeder Propaganda-Arbeit ein Schuss besondere Würze...die "Angstmacherei".

 

Nun sollte man also endlich überlegen, wieviel man in die Aktien von Biontech und Co. investiert.

Vielleicht lässt sich dann mancher Verlust der letzten Monate ausgleichen.

Doch, wenn man dann geimpft wird und gehört plötzlich zu dem 5 Promillebereich, was hat man dann davon?

Tja,  wer gewinnen will, muss risikofreudig sein, ein Grundgesetz des Kapitalismus.

"Von Nix kommt Nix".

 

 Dann mal los! Aktien erwerben und auf Erlösung hoffen....millionenfache Hoffnung,  so wie das die LVZ mit ihrer Überschrift plakatiert.

11.11.2020

Seit heute gibt es eine neue Coronaschutzverordnung...Satire

 

Text: Wolfgang Schieweck ( 11.11.2020 )

 

...gerade war ich im Park spazieren und obwohl es sehr nieselig war, der September mit seinem Nebel ist schon etwas besonders, hörte ich Vogelgezwitscher.

Es waren einige Amseln und mein mittlerweile Lieblingsvogel, das Rotkehlchen, war gut zu vernehmen.

Da ich ein Gespür dafür entwickelt habe, woher das Zwitschern kommt, konnte ich in den fast blätterfreien Ästen so ein kleines aufgeplustertes Wesen mit seinen orangefarbigen Brustfedern entdecken und es hat sich von mir mal wieder ausgiebig fotografieren lassen.

Schöne Aufnahmen, tolle Herbstfarbigkeit und das gute Gefühl, die Natur lebt....

und vielleicht gerade deshalb, weil es jetzt für die Tierwelt auch wichtig ist, die richtigen Strategien für Gesundheit und Wohlbefinden zu entwickeln und anzuwenden.

 

Ich tue auch etwas für meine Gesundheit ... frische Luft und Bewegung, das sind meine Pillen.

 

Wieder sah ich Menschen mit grünen Verhüllungen im unteren Kopfbereich oder waren etwa es keine Menschen? Ich kann das gar nicht so genau sagen, denn ich konnte ihre Gesichter nicht sehen. Schals, Masken, Mützen, hochgeschlagene Kragen und geduckte Körperhaltung ließen sie wie Geister erscheinen. 

 

Die Luft im November ist schon hochgefährlich.

Eine maskierte Fahrradfahrerin wich, als sie mich ohne Maske sah, so weit auf dem breiten Fußweg aus, dass sie über die benachbarte Wiese fuhr und beinahe stürzte.

 

Aber es gibt seit heute gute Nachrichten für die ängstlichen Mitmenschen unter uns.

 

Die führenden, renommierten und weltbekannten Mediziner, die unsere Regierung beraten,  haben jetzt herausgefunden, dass das Tragen von Ohrenklappen den exponentiell steigenden Infektionszahlen entgegen wirken könnte.

Dabei ist es nicht wichtig, woraus sie bestehen. Man kann sie sich auch selbst basteln. Auch in der Gemeinschaft und als Weihnachts-Solidaritätsaktion. Wichtig ist nur, dass die Ohren schalldicht verschlossen werden können.

Zu Hause und am besten allein vor dem Fernseher, darf man sie dann mal kurzzeitig abnehmen und die neuesten Zahlen der Krise zur Kenntnis nehmen. Bevor dann aber eventuell darüber diskutiert und die Moral beschädigt werden könnte, müssen die Ohrenklappen schnell wieder aufgesetzt werden.

 

Diese Anordnung gilt jetzt bis zum 31.3.2021. Dann sind, so hoffen es auch unsere Volksvertreter im Parlament in einmütiger Geschlossenheit, alle Aussagen von Kritikern verstummt und die Pandemie kann in eine neue Qualitätsstufe eintreten.

 

Dann werden wir vielleicht Coronabrillen tragen, solche Cyberbrillen, mit denen uns die Welt von morgen vorgeführt wird.

Und wie bewegen wir uns.?

Das übernimmt die dann die in uns eingepflanzte Corona-App, die ab März 2021 auch als Bewegungsnavigationsgerät funktionieren soll.

Unsere Augen und Ohren brauchen wir nicht mehr.

 

Umfragen haben jetzt schon  ergeben, dass die Mehrheit der Bevölkerung die neuen Regeln begrüßt und gegen jeden, der sie missachtet, per Anzeige vorgehen will.

 

Das wird ein spannender Winter ... und ein aufregender Frühling!

Die Coronakrise macht es möglich, dass wir endlich vernünftiger leben und mehr auf uns achten. Eine große Chance für unsere Zivilgesellschaft, um sich aus der individualistischen Selbstsucht zu befreien.

Das habe ich vor kurzem gelesen und ich kann nur immer wieder sagen, wir haben gute Journalisten.

Damit wir alle gesund bleiben ( 9.11.2020 )

Text: Wolfgang Schieweck ( 8.11.2020 )

... damit wir gesund bleiben !

 

Als wir kleine Kinder waren, und das ist sehr lange her, da waren wir eigentlich immer draußen.

Wir wohnten auf dem Dorfe und am Haus pflegten Oma und Opa einen Garten, in dem wir spielen durften, vorausgesetzt, wir krochen nicht durchs Kartoffelbeet, um uns zu verstecken ( was wir dennoch machten ). Auch die Bäume lockten zum Klettern und das Beste: ganz hinten am Gartenzaun, da gab es eine Stelle, da konnten wir durchkriechen und waren in der Wildnis. So kam uns die Gegend zumindest vor, weil dort noch niemand sein Häuschen gebaut hatte und nur Felder und Wiesen, Gräben und alte Bäume vorzufinden waren. Ideales Gebiet zum Budenbauen.

Wir Kinder waren Robin, MaryAnn, Pater Tuck und Little John.

Manchmal waren wir so lange draußen, da würden heute Eltern schon die Polizei anrufen wollen.

Eingeklemmte Finger, Risse in der Kleidung, offene Knien und schmutzige Sachen, manchmal auch ( wenn wir dann zuhause erschienen ) einen Klaps auf den Hintern...das war das einzige, was uns passierte.

Als wir ein wenig älter waren, da war das Fahrrad unser Reisegefährt und der Umkreis von 30 km war unser Revier, Baden am See, Äpfel und Kirschen pflücken, im Wald herum räubern. 

Heutige besorgte Eltern würde so etwas in den Wahnsinn treiben.

Unsere Eltern haben sich auch gesorgt, aber diese Freiheiten kannten sie aus eigener Kinderzeit, obwohl das Leben sehr schwer war und uns gönnten sie das. Was sollte auch passieren.

Warum erzähle ich das?

Jetzt bin ich 65, seit zwei Jahren nicht mehr arbeitspflichtig, um die Familie und das eigene Leben zu finanzieren. Ober-Schule, Arbeit in der Produktion, Wehrdienst, Ausbildung/Studium und dann 39 Jahre Schuldienst als Lehrer sind genug und ich denke, dass ich meine Rente ehrlich erarbeitet habe. 

Irgendwie fühle ich mich jetzt wieder wie damals.

Jeden Tag bin ich an der frischen Luft und spiele (ich fotografiere, male, zeichne, drucke, gestalte Objekte, Collagen, Plastiken), lese, gehe viel zu Fuß und fahre Rad. Das dient hoffentlich der Gesundheit. Meiner Psyche schmeichelt es jedenfalls und bis auf die ewigen Zipperlein, die ab 60 so auftreten, gehts mir eigentlich gut.

 

Nur eines macht mich traurig und hoffentlich nicht krank: 

und da meine ich das, was zur Zeit allen Menschen in diesem Land ( und auch weltweit ) angetan wird und uns als krankheitsvermeidend angepriesen wird.

 

Unser Land war bis 1989 ein sehr abgeschottetes, unfrei anmutendes. Es gab Repressalien gegenüber Abweichlern, viel Propaganda, Vorgaben und Einschränkungen.

Aber, was heute ...und für die nächste Zeit (und alles im Dienste der Solidarität und Gesunderhaltung) von uns erwartet wird, das tut mir in der Seele weh.

 

  • Arbeiten gehen,  ja, aber nur mit Abstand und Maske, Systemrelevanz.
  • Theater sind Horte von Krankheitserregern, also geschlossen.
  • Kinos, Kabarett, Opernhäuser ebenso, zu Hause gibts TV, Amazon und Netflix
  • Einkaufen gehen, aber einzeln und maskiert, es ist genug da für alle,

        wir sind ein reiches Land. Außerdem: man kann auch online bestellen.

  • Gaststätten sind Viren-Hotspots...geschlossen...esst zu Hause!
  • Reisen...wozu? Zu Hause ist es auch schön. Hotels geschlossen.
  • Andere Menschen treffen, feiern, lachen....gefährlich.

        Sprecht zu Hause mit Alexa!

  • Sportstätten, Trainingszentren....gefährlich, wozu gibt die Wi-I....zappelt vor dem Bildschirm!
  • Schule und Kindergarten wieder möglich, aber unter Masken und nicht so viel sprechen, jeder hält Abstand zum Anderen, kein Kontakt!
  • Singen verboten ...und das sogar in der Kirche.

 

Doch was soll noch Schule? ... was lernen die Kinder in der Schule?

 

"Social Distancing", "Digitales Lernen", "Home Office", Autonome Selbstisolation, ...

 

Alles  -  damit wir gesund bleiben.

.................

 

PS

Ich bin jeden Tag an der frischen Luft, schlechtes Wetter gibt es nicht.

Aber was ich kaum noch sehe ... Kinder.

Wo sind unsere Kinder? Zu Hause eingesperrt von ängstlichen Eltern und der Fürsorge einer psycho-pandemischen Gesundheitspolitik, vor dem TV, PC, mit dem Smartphone kommunizierend.

Ganz schlimm...alte Menschen, die mit Masken am See spazieren gehen und junge erwachsene Leute mit Maske auf dem Fahrrad oder joggend.

Die Krönung des Absurden: Junge Muttis mit Kleinkindern in Fußgängerzonen, die beide einen "Mund- und Nasenschutz" tragen.

Ich habe aufgegeben, mich darüber zu wundern,

denn ich will ja gesund bleiben und vielleicht kommt auch bald die Maskenpflicht für Kleinstkinder im Kinderwagen.

Manchmal hoffe ich, dass es Außerirdische gibt, die das registrieren und vor uns warnen.

 

Eine Geschichte - aber kein Märchen ( 5.11.2020 )

Die Kinder der Utopanier

 

oder:

 

"das ist doch alles nur erfunden".

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Wolfgang Schieweck ( 5.11.2020 )

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Ob das, was ich hier erzählen werde der Wahrheit entspricht oder ob es meiner Phantasie entsprungen ist, kann ich nicht genau sagen.

Die Erzählung war plötzlich ...ich ging an der frischen Luft bei strahlendem Sonnenschein spazieren ... in meinem Kopf und ich hatte das Gefühl, dass ich irgendwann davon gelesen hatte. 

Oder sie war mir vor langer Zeit erzählt worden. 

Vielleicht habe ich alles auch nur geträumt.

Eines weiß ich aber sicher, es hat sich so zugetragen und es wird immer wieder passieren. Und warum? 

Ja, weil wir Menschen uns immer wieder vom Verstand, von unseren natürlichen Instinkten verabschieden und äußere Mächte in der Lage sind, uns auf geschickte, kaum merkliche, aber doch radikale Art und  Weise zu manipulieren. 

Und das mit schrecklichen Folgen für unser Zusammenleben.

 

Nun, ich will die Geschichte erzählen und dann kann der interessierte Leser selbst entscheiden, wie er das Erfahrene für sich interpretiert und seine eigenen Gedanken machen.

 

Vor langer Zeit...sicher vor mehreren tausend Jahren...

es gibt nur wenige bruchstückhafte mündliche Überlieferungen...

da gab es  mitten in friedlicher Situation, wobei es sicher auch Probleme im Alltag der im Mittelpunkt der Geschichte stehenden Menschen gab, ein Ereignis, das in rasender Geschwindigkeit das normale Zusammenleben, das Denken, Fühlen und Handeln dieser Menschen so aus dem Gleichgewicht brachte und auch die Herrschenden dieser Gesellschaft in ihren Ansprachen immer wieder betonten, dass in Zukunft das Leben anders sein und der vergangene normale Alltag nie wieder zurück kommen werde.

Die oberste Tonangeberin dieser Anführer der Gemeinschaft, man nannte sie fast kindlich naiv Tantchen, beschwor fast täglich über ihre Boten, dass wir jetzt alle zusammen stehen müssen, auf gewohnte Freiheiten verzichten werden, solidarisch sein sollten und dass wir dann  auch gemeinsam eine Lösung finden werden.

Weil sie so beliebt war und weil alle ihre Mitstreiter keine Alternative zu ihr fanden, wurde sie immer wieder gewählt und sie gab auch allen Menschen immer wieder zu verstehen, dass es zu den von ihr verkündeten Maßnahmen keine Alternative gäbe.

Sie war schließlich so beliebt, dass allen Menschen, die ihr vertrauten,  die Tränen in die Augen schossen, wenn Tantchen mal wieder feststellen musste, dass einige böse Menschen nicht bereit seien, sich an die neuen Regeln zu halten.

Diese Außenseiter wurden dann sofort auch ohne Zweifel von fast allen Menschen, die sich als die "Guten" bezeichneten, als Idioten und Feinde der Gemeinschaft aus dieser ausgeschlossen.

Manche dieser Geächteten lebten lange in Isolation, bevor sie starben. Andere versuchten ihr Glück im Ausland und erlebten ähnliche Diffamierung und Isolation.

Man erzählte sich auch, dass einige Verstoßene von wütenden "Guten" gehetzt und totgeschlagen wurden.

 

Was war geschehen?

 

Eines Tages, mitten im scheinbaren gesellschaftlichen Frieden , nach langer Zeit eines fürchterlichen Krieges und  dem mühsamen Aufbau einer freiheitlichen Gesellschaft, da geschah es , dass Vögel vom Himmel fielen, Schweine Grippe bekamen. Enten und Hühner starben an der Pest und in der Folge stellten einige Ärzte fest, dass auch Krankheiten, die bisher immer schon die Menschen befallen hatten, so schlimm mutiert seien, dass Menschen ab sofort daran in großer Zahl sterben werden. Schlimmste Berechnungen ergaben Millionen Tote in wenigen Monaten.

Jeden Tag hörten, über die Boten von Tantchen verbreitet, die Menschen von tausenden Opfern und die Notwendigkeit, ab sofort zu Hause zu bleiben.

Die Menschen versorgten sich mit Reserven, schlossen sich ein, vernagelten die Türen und Fenster und hofften so, dem nahenden Tod zu entgehen.

Kinder wurden in gesonderten Räumen untergebracht und ihnen wurde gesagt, dass sie eine besondere Gefahr für die Älteren seien. Die Kinder fügten sich, denn sie wollten nicht für den Tod ihrer Eltern und Großeltern verantwortlich sein.

In ihren abgesonderten Räumen versorgten sie sich selbst, spielten, lernten und lebten ihre Fantasie aus, so weit es in dieser Isolation möglich war.

Viele Tage, Wochen, Monate, Jahre lebten die Menschen schon streng isoliert voneinander und durch die kleinen Lichtspalten sahen und hörten die Kinder wie es draußen regnete, der Wind mit den Wolken spielte, die Vögel wieder sangen, Hunde bellten, Schweine quiekten, Wölfe heulten, Ziegen meckerten, Enten schnatterten.

Die Natur lebte. Alles Böse schien überwunden.

Wenn mal wieder ein Erwachsener bei ihnen erschien und Lebensmittel brachte, dann baten die Kinder darum, endlich wieder ins Freie zu dürfen.

Sie hatten ja ein Gespür für das Befreiende, das sich da draußen abspielte.

Aber sie wurden ermahnt sich zu gedulden und ihnen wurde gesagt, dass der Tod jeden dahin raffen würde, der sich ins Freie wagt und sich den Anweisungen widersetzt.

In Wirklichkeit war es aber so, dass die älteren Menschen in der Isolation erkrankten und ganz schnell starben. Den Kindern sagte man nichts davon.

Als schließlich nur noch einige wenige der älteren Menschen am Leben waren und von den Kindern berichtet wurde, dass von ihnen keiner erkrankt sei, wollten sich die Alten von den Kindern verabschieden.

Ein noch beweglicher Greis wurde zu den Kindern geschickt.

Als er zurück kam, konnte er den beiden letzten alten Menschen nur mitteilen, dass die Kinder verschwunden seien.

Wenige Tage später waren auch die letzten Erwachsenen tot.

Die fehlende Luft, die Dunkelheit, der Bewegungsmangel hatte Krankheiten beschleunigt, Trübsinn und die Angst hatten sie dahin gerafft.

Die Kinder, die sich einen unterirdischen Gang gegraben hatten, waren ins Freie geflüchtet.

Ihnen war klar, dass sie die Erwachsenen nicht belasten wollten und in ihrem kindlichen Mut war der Entschluss gefasst worden, ein neues Leben zu beginnen.

 

Die Älteren von ihnen übernahmen die Aufgabe, die Jüngeren zu beschützen, sie lehrten ihnen Dinge, die sie von ihren Eltern und in der Schule gelernt hatten. Gemeinsam bauten sie Unterkünfte, bestellten die Felder und züchteten Tiere, lernten vom Leben für das Leben. Es war ein einfaches, fast urzeitlich anmutendes Leben, aber sie entwickelten eine kindliche Art und Weise naiver Demokratie, die es ihnen erlaubte zu überleben und sich weiter zu entwickeln.

Aus den Kindern wurden Erwachsene, die Erwachsenen und ihre Kinder wurden Familien. Aus dem ersten Dorf wurden viele und eine große Stadt entstand.

Wieder waren hunderte Jahre vergangen und  von seltenen Besuchern des Staatswesens wurde sie als das moderne Utopanien bezeichnet.

Die Alten dieses Anwesens erzählten den Reisenden, dass diese Stadt einstmals von Nachkommen halbwüchsiger Kinder gebaut worden sei.

Das sei aber so lange her, dass sich niemand mehr genau erinnern kann.

Beschreibungen findet man in den Erzählungen von Abenteurern und Weltreisenden doch alle schriftlichen Quellen aus dieser und späterer Zeit sind lückenhaft und voller emotionaler literarischer Beschreibungen.

Dann wurden die Berichte vergessen, kaum jemand hatte sich nochmals dorthin begeben und was aus der Stadt geworden war, das lag im Dunklen.

Eine Suche nach dieser Stadt blieb lange Zeit ohne Erfolg, da man auch gar nicht wusste, in welchem Teil der Erde man suchen sollte.

Bis wieder hunderte Jahre später auf einer kleinen Insel im Mittelländischen Meer ein Anwesen entdeckt wurde, das bei Ausgrabung den Forschern Ruinen offenbarte, die auf eine entwickelte Kultur verwiesen. Es hatte Theater, Sportstätten, Museen, Universitäten, Schulen und hochentwickelte Versorgungssysteme für Wasser und Wärme gegeben.

Schriftliche Überlieferungen fand man leider keine. Dieses Anwesen hatte schätzungsweise mindestens 1000 Jahre unter Erde, Sand und Pflanzenwuchs gelegen und die Natur hatte sich ihren Lebensraum zurück erobert. Alle Ausgrabungen förderten nur steinerne Reste zutage. 

Diese Stadt, die man entdeckt hatte, war die Stadt der Nachfahren der geflüchteten Kinder. Die Bevölkerung war aus unerklärlichen Gründen ausgestorben. Fast nichts war noch erhalten.

Eine besonders schreckliche und rätselhafte Entdeckung machten die Forscher jedoch. 

In einer Art Bunkersystem mit vielen Räumen, das wahrscheinlich für ein isoliertes Wohnen eingerichtet worden war, fanden die Forscher Überreste von erwachsenen Menschen. Zehntausende Knochen lagen hier säuberlich geordnet und isoliert voneinander.

Alles deutete auf rigorose Quarantänemaßnahmen.

In einem der isolierten Räume, der sogar kleine Lichtöffnungen besaß, fanden die Forscher steinernes Spielzeug. Waren also auch Kinder in diesen Bunkern?

Ein Phänomen konnten die Forscher jedoch bis heute nicht enträtseln....

es fanden sich keine Knochenreste von Kindern.

Ältere Texte

Vor einigen Jahren mehr oder weniger durch Zufall ausgelöst entstanden

2015 - Ein Text und 10 Fotos für die LVZ ( Digitale Sonntagsausgabe )

Anlass: Tage der Industriekultur

Ein Text zum Jahrestag - Deutschland 2015

nie veröffentlicht - nur als Unterrichtselement genutzt

Was ist Deutschland....für mich?

(27.6.2015)

 

Seit meiner Kindheit ist es ein Land, in dem Menschen das friedlich und mühsam versuchten aufzubauen, was zum Teil die selben Menschen in den Jahren zuvor zerstört hatten....den Glauben an Zukunft, genug zum Essen und Trinken, Wohnung und Familie, Frieden und freundliches Zusammenleben mit anderen Völkern, Menschlichkeit und Solidarität.

 

Immer aber hörte ich als Kind aus den Erzählungen der Älteren das Wort Krieg.

und merkte schnell, dass sie nicht nur den Vergangenen noch im Kopf hatten, sondern Angst vor dem Nächsten mitspielte.

Der schien ständig vor der Tür zu stehen....ich war 5 Jahre alt, 1960 ...nur 15 Jahre nach dem Krieg.

 

Unser Land, das Kleine, das Abgeschottete wurde als die einzig richtige Konsequenz aus der Vergangenheit plakatiert und alle, die gegen uns waren, als Feinde unserer Insel, vor denen man sich hüten und schützen muss.

Unser Deutschland hatte sogar einen besonderen Namen mit dem es sich vom anderen Deutschland abgrenzte: DDR.

 

Es war das Land unserer Eltern, Großeltern, Schulfreunde, Verwandten … unser Land. Unser Land hatte Freunde und suchte nach Neuen...in der ganzen Welt.

Und es hatte Feinde, wurde beschimpft, boykottiert und geschädigt.

Deshalb mussten wir es schützen.

Irgendwie glaubte ich, das verstanden zu haben.

Hinter der westlichen Grenze die Kapitalisten, die Menschenfeinde, Faschisten, Revanchisten. 

Auch normale Menschen, Verwandte, Bekannte....aber eben Verblendete.

 

Vieles habe ich, haben wir geglaubt, manches fanden wir übertrieben, denn von da drüben kam auch gute Musik, tolle Filme und einige Leute erhielten herrlich schnuppernde Pakete mit dem Duft einer anderen Welt, die wir auch mal gern gesehen hätten.

Unsere Beschützer hätten uns mal fahren lassen sollen.

 

Dann hätten wir vielleicht gemerkt, das der grimmige Schnitzler nicht so ganz falsch lag mit seinen Analysen des Kapitalismus und der Regierung in Bonn.

 

In diesem Land und seinem sozialistischen politischen System bin ich groß geworden, Wurde zum Menschen mit etwas Bildung und kulturellen Interessen, war Teil einer großen Familie mit 4 Kindern, Oma und Opa im selben Haus, Garten, Hund und Katzen, Oberschule, Abitur, Wehrdienst zum Schutz des Friedens, Studium, Einstellung als Lehrer, mühsamer Gewöhnung an die Großstadt, erst hässlicher Altbau, dann komfortable Neubauwohnung, Heirat, Sohn und Tochter, Arbeit, Urlaub und gutem Verhältnis zu Eltern und Großeltern.

 

 

Obwohl das Gefühl nicht zu unterdrücken war, im besseren Deutschland zu leben, regte sich Zweifel an der Redlichkeit der Lenker dieses Landes. spürte ich, dass dieses Land sich öffnen und demokratisch reformieren müsste, so wie es im Bruderland, der Sowjetunion mit Gorbatschow bereits geschah.

Es verstärkte sich aber auch das Gefühl der Angst, dass die Unzufriedenheit von unten zu Gewalt von oben und Eingriff von außen führen könnte.

 

Dann gingen unzufriedene „Käfigbewohner“ auf die Straße, versammelten sich zu unerhörter Zahl, vor denen die Beschützer unserer kleinen Welt so erschraken, dass sie die Tore aufrissen und die überglücklichen „Schäfchen“ von neuen, jetzt kapitalistischen Herren mit bürgerlicher Freiheit und marktwirtschaftlichen Realitäten geküsst, gestreichelt und erschlagen wurden.

Vernickeltes Geld, silberglänzend, Bananen und Sexheftchen, „Dummfug“ im Fernsehen und Scheininformation in den Medien führten zu radikalen Zerwürfnissen der kleinen heilen Welt, zu Aufbau und Zerstörung, Wohlstand und Armut, emotionaler Verkümmerung und Selbstzufriedenheit.

Gesellschaftliche Kluften öffneten sich, von denen die einen, denen es relativ gut geht, nichts wissen wollen und die anderen, denen es nicht so gut geht, passiv ausharren.

Soziologen sprechen im begonnenen 21.Jh. von einer Kluft zwischen Arm und Reich, die noch nie so extrem war wie heute.

Und in der Arbeitswelt gibt es Zustände moderner Sklaverei, von denen vor 25 Jahren niemand ahnte und die einstmals in einer sozialen Marktwirtschaft unmöglich schienen.

Vor Kriegen hat jetzt Sonderbarerweise kaum einer mehr Angst, obwohl sie zum Teil vor unseren Türen stattfinden....

Aber sie werden von den "Bösen" angezettelt, gegen die wir "Guten" alle Mittel einsetzen dürfen, auch Gewalt, denn wir Deutschen müssen wieder Verantwortung

übernehmen … und das bestenfalls weltweit mit der Waffe in der Hand.

 

Wie war das 1945....?

- Demokratisierung

- Denazifizierung

- Demilitarisierung

 

Lange her...

 

Unsere eigene Natur ist schön und wir leben in einem Teil der Welt mit einer riesigen Zahl von kulturellen Schätzen, aber uns treibt es immer wieder in die weite Welt.

Eigentlich normal, nur dort wollen viele nur Urlaub machen und zeigen wie gut es ihnen geht.

 

Wieder spielt sich so mancher gern im Ausland als Herrenmensch auf.

Das tun mit Vorliebe einige unserer Politiker, die belehrend unsere Demokratie exportieren wollen und betätigen sich als Störenfriede im Interesse des Kapitals.

 

Und weil wir unser gutes Geld sparen wollen, sind wir ständig auf der Hatz nach Schnäppchen, produziert von extrem ausgebeuteten Sklaven, weit weg von uns.

Diese Menschen kennen wir nicht und wir wollen sie eigentlich auch gar nicht kennenlernen, denn dafür gibts die „Bild“ und andere Gazetten, die uns sagen, was wir von diesen Menschen, den Neidern unseres Wohlstands zu halten haben.

 

Der Weg in den Käfig zurück, den gibts nicht mehr. Den will auch niemand gehen.

Wer will schon gern eingesperrt leben?

Der Vogel muss sich also in dieser neuen Freiheit durchbeißen oder er geht in der Wildnis zugrunde.

Die Jungen sind da vielleicht besser dran als die Alten.

 

Jetzt sollen wir "unser Einheitsdeutschland“ lieben, unsere Städte, unseren Wohlstand, die neue Freiheit...so gebietet es die Werbung und ein neu aufkommender Patriotismus.

 

Ich weiß nicht wie das gehen soll.

 

Menschen kann man lieben und ich mag Menschen, die mein Fleisch und Blut sind, also meine Kinder.

Ich liebe meine Frau und...

ich mag Menschen, die ihre Sinne und ihren Verstand noch nicht im Geschichtsmuseum abgeliefert haben.

 

Ich denke wir sollten mehr Demut an den Tag legen, das Glück zu haben, in diesem Teil der Welt zu leben.

Das ist aber reiner Zufall, kein Verdienst.

Wir leben gleichzeitig zusammen mit Milliarden Menschen, zu deren Unglück wir direkt oder indirekt beitragen.

Das sollten wir nicht vergessen...im Rausch der Freude und Selbstzufriedenheit.

 

Nachbemerkung

 

Diesen Text stellte ich vor Jahren meinen Schülern im Unterricht vor. Es war damals allgemein in den Medien aufgefordert worden, über das Verhältnis zum eigenen Land zu reflektieren. 

Ein nationales Jubiläum sollte von der Bevölkerung gelebt werden.

Einige Texte von verschiedenen Autoren in verschiedenen Zeitungen und im Internet  hatte ich gelesen. Da war, vor allem von Journalisten, oftmals den Jüngeren aus West und Ost , viel "Dummfug" dabei. 

Das hatte mich geärgert, so dass ich zur "Feder" griff.

Mein Ziel war es auch, meine Schüler zum Schreiben anzuregen. Sie sollten mit ihren Eltern reden, denn es ging um das Thema DDR und das heutige Befinden im Jahr 2015.

Zu meinem vorgelesenen Text schwiegen die Schüler.

Ganz sicher hatten viele von ihnen wenig Vorstellung von dem, was ich da äußerte.

Einige schauten mich an, als wenn sie dachten: “der hat ja Mut, sich so zu outen“. Manche lächelten vor sich hin.

 

Es kommt mir vor, als ob die Entstehungszeit dieses Textes lange zurück läge. Die heutige Situation ist so skurril, so dass man sich über kaum eine, der täglich neuen Einschränkungen unseres einstigen Lebens noch wundert. 

Jetzt leben wir in einer uns stark deprimierenden Phase einer "Psychopandemischen Gesellschaftsmanipulation“, die man sich vor einem Jahr nicht hätte vorstellen können.

Und angeblich, so berichten es die Medien, steht die Bevölkerung in der Mehrheit hinter allen Beschlüssen der Regierung.

Deutschland ( in Europa und der ganzen Welt ) im Jahre 2020 - ein Trauerspiel mit ungewissem Ausgang.